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Roma-Einschüchterung: Brandflasche und Trauerkranz

Kurios: Cârpaci bezahlt Schutzgeld aus Menschlichkeit

Temeswar - 100.000 Euro fordert angeblich ein Erpresser von einem Mitglied der Romafamilie Cârpaci. Eine Brandflasche, die in einer Wohnung im Temeswarer Stadtzentrum landen und für Druck auf den Inhaber  sorgen sollte, hat ihr Ziel verfehlt, die Anschuldigung der Schutzgelderpressung bleibt jedoch bestehen.

Der sogenannte Molotov-Cocktail ist scheinbar die Folge mehrerer Versuche, von der Familie des Gradu Cârpaci Schutzgelder zu erhalten. Trauerkränze mit den Namen der Familienmitglieder darauf habe man ihm zugeschickt, erklärt der Besitzer der Villa. 10.000 Euro habe er bereits auf die Drohungen bezahlt, „um zu zeigen, dass wir menschlich sind“, zitiert Mediafax den angeblich erpressten Gradu Cârpaci. Die Angriffe seien jedoch auch nach dieser Geldabgabe nicht abgebrochen und der für die Öffentlichkeit ungenannt gebliebene Erpresser fordere nun 100.000 Euro.

In der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag wurde ein Anschlag mit einer Brandflasche auf die Villa des zur reichen Roma-Familie Cârpaci gehörenden Gradu Cârpaci verübt. Durch die Fensterscheibe sollte der Molotov-Cocktail geschleudert werden. Das Glas hielt jedoch stand und die Flasche brannte im Hof aus. Die Reste des Brennkörpers samt zugeschickten Trauerkränzen übergab Cârpaci der Polizei, die nun Mitglieder der Familie, aber auch den vermeintlichen Schutzgelderpresser verhört.

cffviseu

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