Rumänien: Zahl ausländischer Touristen steigt

Mehr Urlaubsreisen ins Ausland dank günstiger Flugverbindungen

Rumänien wurde 2016 von rund 2,5 Millionen ausländischen Touristen besucht. Laut Angaben des rumänischen Statistikamts (INS) war die Anzahl der Besucher rumänienweit im Aufstieg. Die Hälfte aller Ausländer, die nach Rumänien reisten, besuchte im Vorjahr die rumänische Hauptstadt – um 112.000 mehr Reisende entschieden sich vergangenes Jahr für einen Bukarest-Besuch. Touristen zeigten aber auch für andere rumänische Regionen Interesse. Die meisten Reisenden besuchten vor allem die Landkreise Kronstadt, Hermannstadt und Temesch, ihre Anzahl stieg im Vergleich zum Jahr davor. Der Kreis Temesch belegt laut Angaben des INS den vierten Platz im Ranking der Touristenmagneten in Rumänien. Über 101.000 Reisende besuchten den westrumänischen Verwaltungskreis. Dies stellt ein Wachstum von über 10 Prozent im Vergleich zum Jahr 2015 dar. Am anderen Pol befinden sich Verwaltungskreise wie Prahova oder Teleorman, aber auch die Schwarzmeerküste war bloß für wenige Touristen aus dem Ausland interessant. Nur 61.000 ausländische Touristen verbrachten 2016 ihren Urlaub an der Schwarzmeerküste in Rumänien.

Das Schwarze Meer und dessen Badeorte stehen aber weiterhin ganz hoch auf der Wunschliste der rumänischen Touristen. Die meisten Rumänen entschieden sich im Vorjahr für einen Urlaub innerhalb der Landesgrenzen. Als Urlaubsziel bleibt die Schwarzmeerküste an erster Stelle, es folgen Bad Felix und Siebenbürgen. Wenn es um Auslandsziele geht, dann lockt Griechenland schon seit Jahren die meisten Rumänen im Sommerurlaub. „Spanien gewinnt immer mehr rumänische Touristen, vor allem, da die Halbinsel eine perfekte Alternative zu der politisch unsicheren Türkei geworden ist. Trotz aller Unsicherheit bleibt die Türkei immer noch auf Platz drei auf der Wunschliste der Rumänen. Weitere Lieblingsreiseziele sind Italien, Kroatien und Österreich. Für viele dieser Ziele ist die günstige und direkte Flugverbindung entscheidend“, erklärt Lucia Nora Morariu, Geschäftsführerin der Reiseagentur Eximtur.
Die rumänische Reiseagentur ist seit wenigen Monaten Mitglied im Uniglobe-Travel-Netzwerk. Mit über 700 Agenturen in 60 Ländern ist Uniglobe der führende Spezialist für Geschäftsreisen weltweit. Durch dieses Netzwerk werden Kunden bei Firmenreisediensten beraten sowie bei der Buchung von Reiseleistungen, der Organisation von Veranstaltungen und bei der Gestaltung von Reiserichtlinien unterstützt (die ADZ berichtete).

Laut Angaben von Eximtur werden die meisten Flugtickets in Rumänien für die Businesssparte verkauft. Italien, Deutschland, Großbritannien und Frankreich bleiben die wichtigsten Ziele für Geschäftsreisen. In der Businesssparte ist auch Bukarest eines der Hauptreiseziele für die meisten Rumänen, die in ein Flugzeug steigen. „Die Einführung zahlreicher Flüge von Billigfluggesellschaften ermutigt die Rumänen, verstärkt in den Urlaub zu fliegen. Diesen Sommer wird vom Internationalen Flughafen Temeswar aus ein Charterflug nach Palma de Mallorca eingeführt. Weitere Charterflüge gibt es in der Sommersaison nach Antalya (in die Türkei), zu den griechischen Inseln Kreta und – als neue Alternative zu den Auto- oder Eisenbahnfahrten – Direktflüge zwischen Temeswar und Konstanza. Diese Flüge werden bestimmt mehr westrumänische Touristen an die Schwarzmeerküste ziehen“, denkt Geschäftsführerin Lucia Nora Morariu.

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Bemerkungen :

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    Marian 02.03.2018 Beim 09:50
    Sagt ein Schueler, der seine Jahresarbeit zur Hauptschulabschlusspruefung/ Thema Rumaenien schreiben muss :)
  • user
    felix 02.03.2018 Beim 09:13
    Rumänien ist schon verrückt
  • user
    Peter 07.05.2017 Beim 08:43
    Rumänien muss im Tourismus noch sehr viel tun. Es hinkt seinen direkten Nachbarn in fast allem hinterher.
    http://www3.weforum.org/docs/WEF_TTCR_2017_web_0401.pdf
    Man muss nicht alles lesen, nur die Tabellen reichen schon, um zu wissen, wo Rumänien als Reiseland steht. Persönlich kann ich diesem Report nicht zustimmen, das ist jedenfalls mein subjektiver Eindruck.