Sanierung des Brukenthal-Schlosses erneut angestrebt

Das Brukenthalschloss in Sâmbăta - ein Baudenkmal, das noch auf seine Sanierung wartet.

Kronstadt – Das Brukenthal-Schloss in Sâmbăta de Jos im Fogarascher Land könnte neben dem Lipizzaner-Gestüt eine touristische Sehenswürdigkeit dieser Region werden. Leider befindet sich das Schloss, das zwischen 1750 und 1760 von Josef von Brukenthal (Bruder des Gouverneurs von Siebenbürgen Samuel von Brukenthal) erbaut wurde, in einem schlechten Zustand.

Umweltminister Costel Alexe versprach kürzlich, nach einem Besuch des Lipizzaner-Gestüts, dass sich nun die liberale Regierung zu einer Sanierung dieses zum Baudenkmal erklärten Schlosses entschlossen habe. Es ist nicht das erste Mal, dass von einer Sanierung in Sâmb˛ta de Jos gesprochen wird. Auch vor gut zwei Jahren wurden solche Absichten geäußert, ohne dass sie dann auch verwirklicht wurden.

Das Schloss, von dem noch lediglich einige Kachelöfen etwas von der einstigen Ausstattung erahnen lassen, ist seit 2002 im Besitz der Forstregie Romsilva, die aber keine Mittel zur Renovierung aufbringen kann. Es erlitt in der ersten Hälfte des vorigen Jahrhunderts einen Brand, der es beschädigte und dem eine leider unfachgemäße Sanierung folgte, bei der auch eine dem Hermannstädter Maler Anton Steinwald zugeschriebene Wandmalerei durch Übertünchung zum Opfer fiel. Nach dem zweiten Weltkrieg war das Schloss zunächst als Depot, dann als Sitz der landwirtschaftlichen Produktionsgesellschaft und anschließend als Verwaltungsgebäude des Gestüts benutzt worden.

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