Schlagabtausch zwischen Staats- und Senatschef

Johannis über Tăriceanu: Immer skurrilere Aussagen

Bukarest (ADZ) - Präsident Klaus Johannis hat am Donnerstag Klartext zu dem von Senatschef Călin Popescu Tăriceanu wiederholt monierten „Parallel-Staat“ und dessen „obskure Kräfte“ geredet, die angeblich allesamt der Präsidentschaft zwecks Aushöhlung der restlichen Grundinstitutionen des Staates dienen. Von der Presse darauf angesprochen, sagte Johannis, sich angesichts der immer skurrileren Aussagen des „besagten Herrn“ leider nicht des Eindrucks erwehren zu können, dass dieser recht „besessen“ sei und diese Besessenheit eindeutig von dessen Gerichtsverfahren herrühre. In Rumänien gebe es weder einen „Parallel-Staat“ noch „obskure Mächte“, er selbst schenke den Aussagen „dieses Herrn“ inzwischen keine Aufmerksamkeit mehr, so Johannis.

Der Senatschef konterte wenig später und ließ das Staatsoberhaupt in einem offenen Schreiben wissen, sich weder durch dessen „emsige Mitarbeiterin Laura Kövesi“ noch durch „sonstige Instrumente des Parallel-Staates“ wie „Festnahme, Bloßstellungen oder Urteile“ einschüchtern zu lassen. Den Staatschef bezeichnete T˛riceanu als Marionette, die der „Parallel-Staat“ einzig wegen dessen Erpressbarkeit ins höchste Amt gehievt habe.

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Bemerkungen :

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    Mario 06.11.2017 Beim 13:27
    In Deutschland hätten Sie keine Anzeige zur Folge, weil sie den realen Zustand beschreiben würden.
  • user
    Peter 04.11.2017 Beim 20:18
    Tariceanu ist nichts anderes als ein kleiner Gauner, der sich jetzt mit seiner ganzen Sippschaft in die Ecke gedrängt fühlt und das mach ihn wiederum gefährlich. Das sind keine Politiker, das sind Gauner.
  • user
    Walter 04.11.2017 Beim 17:01
    In den meisten Rechtsstaaten hätten solch unflätige Beschimpfungen des Staatsoberhauptes eine Anzeige zur Folge!