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Schwere Spannungen am Goethe-Kolleg Bukarest

Schreiben des Deutschen Forums an Bildungsminister

Bukarest (ADZ) - Schwere Spannungen zwischen der Lehrerschaft und der Schulleitung sowie einem Teil der Elternschaft beeinträchtigen den guten Ablauf des Lehrprozesses im hauptstädtischen Goethe-Kolleg mit deutscher Unterrichtssprache. Auf einer kürzlich abgehaltenen Elternsitzung hatte die Schulleiterin Cristina Popa ihre Vision für die weitere Entwicklung der Schule dargelegt. Das Goethe-Kolleg soll keine deutsche Minderheitenschule mehr sein, sondern eine rumänische „Elite-Schule“ werden. Laut Direktorin seien deutsch unterrichtende Lehrer oft schwach, sie sollten mit rumänischsprachigen guten Fachkräften ersetzt werden. Lehrer aus Deutschland seien keine Lösung, auch diese seien oft beruflich unzulänglich.

Auch die aus Deutschland entsandten Lehrer der Spezialabteilung wurden von der Kritik nicht verschont. Außerdem soll das Fach Deutsch als verpflichtendes Prüfungsfach wegfallen, weil sich die erhaltene Note auf die Durchschnittsnote ungünstig auswirken kann. Das Demokratische Forum der Deutschen in Bukarest wandte sich mit einem Schreiben an das Bildungsministerium und an das Schulamt der Hauptstadt und fordert dringende Maßnahmen zur Erhaltung dieser traditionsreichen Schule mit deutscher Unterrichtssprache. Im Internet ist inzwischen eine Denkschrift im Namen des Elternvereins in Umlauf gebracht worden, in der dieser die Anliegen der Schulleiterin unterstützt.

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Bemerkungen :

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    Sraffa 16.03.2016 Beim 01:44
    Deutsch sollte als "Muttersprache" und Unterrichtssprache zwingend beibehalten werden. Nach der Sprache "Latein" fördert "Deutsch" am ehesten Ausdrucksstärke, Präzision und Genauigkeit. Ohne diese täglichen Übungen werden die Absolventen eine bestimmte Qualität faktisch verlieren. Ohne Deutsch gibt es kein Deutsches Kolleg !
  • user
    Manfred 15.03.2016 Beim 19:08
    Ileana!Vielleicht kommt die Wahrheit doch raus,wenn man sich wehrt.Gut von Ihnen,Ihre Meinung zu sagen,ebenso von Hugo und Ursula.
  • user
    Ileana 15.03.2016 Beim 18:11
    Die Informationen in diese Text sind gar nicht wahr!Sie sollen sich gut erkundigen bevor sie das verbreiten.
    Die Direktorin wurde "politisch" entfernt und wurde nie die Rede die Shule status zu aendern.
    est tut mir sehr leid das di Warheit nicht raus kommt.
  • user
    Hugo 15.03.2016 Beim 17:54
    Auch hier der Versuch, um den Preis einer "guten Note" alles, was "schwierig" erscheint, aus dem Lehrplan zu eliminieren. Dasselbe findet seit Jahren in Deutschland stett und führt bekanntlich zu einer immer weiteren Absenkung des Bildungsniveaus. Allerdings sollten die betr. Eltern nicht übersehen, daß ihre vermeintlich gute Note nichts wert ist, wenn nicht auch tatsächliche Bildung dahintersteht. Im internationalen Wettbewerb kann niemand mit einem solch eigentlich wertlosen Zeugnis bestehen, wenn alle eine gleich "gute" Note haben, die nichts mehr aussagt. Zumal eben fehlende Deutschkenntnisse ein Ausschlußkriterium sind, wenn jemand in Deutschland arbeiten möchte. Gerade habe ich erlebt, wie die Kinder einer befreundeten Familie zum Arbeiten nach England gegangen sind, weil sie eben Englisch in der Schule hatten und es ihnen zu schwer war, Deutsch zu lernen. So kann man es natürlich auch machen...Noch etwas zum Deutschunterricht und den Lehrern: zum einen wundert es mich nicht, wenn keine deutschen "Spitzenkräfte" für Rumänien zu gewinnen sind, denn wer mit Familie umziehen muss, überlegt sich zweimal, ob er hierher kommen will. Und das Deutsch einheimischer resp. deutschstämmiger Sprachlehrer ist oft mit einem derartigen "Akzent" belastet, daß man damit in Deutschland sofort als "Ausländer" identifiziert wird. Da helfen nur Lehrer mit einwandfreier Aussprache, wenn man Deutsch als Unterrichtssprache beibehalten will.
  • user
    Bologa Ursula 15.03.2016 Beim 14:38
    Schon in den Jahren 1965-70 gab es Spannungen bez. dieser Schule, weil man schon damals Druck auf die damalige Schulleitung gesetzt hat, um rumaenisch sprechenden Kassen mit Deutsch als Fremdsprache einzufuehren. Nur hat sich Fr. Henning, und jeder weiss was Frau Henning als Schuldirektorin und Geschichtelehrerin fuer uns alle bedeutet hat, quer dagegen gestellt. So ist diese Schule die einzige Schule im Lande geblieben mit Deutschunterricht als Muttersprache. Mein Jahrgang hat landesweit die hoechste Druchschnittsnote bei der Aufnahmepruefung in die neunte Klasse erhalten. Trotz dieser Leistung wurde die Anzahl der neunten Klassen bezogen auf die achten Klassen halbiert! Ich bedauere es, dass heute, nach so vielen Jahren, wieder versucht wird die Tradition diese Schule zu brechen. Hoffe sehr, dass eine neue Schulleitung es durchsetzten wird, auch wenn mit grossem Aufwandt, die Tradition dieser ueber 250 Jahre alten Schule zu bewahren. Bin der festen Ueberzeugung, dass ehemalige und sowie gegenwaertige Schueler dabei sind, diese Aktion zu unterstuetzen. Der Eingriff des Deutschen Demokratischen Forums ist zu begruessen und zu unterstuetzen.
Kanton Aargau