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Slowakei will Knowhow-Import für Korruptionsbekämpfung

Staatschef Johannis zu offiziellem Besuch in Bratislava

Bukarest (ADZ) - Staatspräsident Klaus Johannis ist anlässlich eines offiziellen Besuchs in der Slowakei am Mittwoch mit seinem slowakischen Amtskollegen Andrej Kiska, mit Parlamentspräsident Peter Pellegrini und dem slowakischen Premier Robert Fico zusammengetroffen.

Im Mittelpunkt der Gespräche standen aktuelle europapolitische, internationale und bilaterale Themen, am Nachmittag eröffneten die beiden Präsidenten zudem die Arbeiten des slowakisch-rumänischen Wirtschaftsforums. Auf der gemeinsamen Pressekonferenz zeigte sich der slowakische Präsident beeindruckt von den Erfolgen der Korruptionsbekämpfung hierzulande und meldete Interesse an einem „Knowhow-Import“ an: Er habe sich mit Präsident Johannis auch zum Thema Korruption ausgetauscht und diesen dabei ersucht, „uns das Knowhow zukommen zu lassen, das Korruptionsbekämpfung auf so hohem Niveau möglich gemacht hat“, so Kiska.

Zur Flüchtlingskrise im Kontext der jüngsten Anschlagsserie in Paris befragt, sagte Johannis, dass die Position Rumäniens unverändert bleibe – das Land sei zwar nach wie vor kein Zielland für die Flüchtlingsströme, stehe jedoch zu den auf EU-Ebene getroffenen Beschlüssen. Man dürfe nicht zulassen, dass „Fremdenfeindlichkeit, Ultranationalismus und Chauvinismus“ Oberhand in „unseren Gesellschaften“ erringen und „das soziale Gewebe unserer Staaten zerstören“, so das Staatsoberhaupt.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Tourist 21.11.2015 Beim 19:21
    @Giftschlange: vor zwei Monaten habe ich noch argumentiert, Rumänien würde es ganz gut tun, auch ein paar Flüchtlinge aufzunehmen. Mittlerweile bin ich froh, dass es nicht so gekommen ist. Hier hat man wenigstens noch seine Ruhe vor den Dschihadis, sonst sind sie ja schon überall in Europa, von Spanien bis Schweden.
  • user
    Gerhard 20.11.2015 Beim 19:23
    Hallo Giftschlange
    Das Rumänische "Knowhow" ist besser als gar nichts. Es hat doch damit auch beigetragen die Regierung zu stürzen. Wenn der Kopf nicht mehr da ist stirbt auch der Körper.
    Liebe Grüße aus Deutschland
  • user
    giftschlange 20.11.2015 Beim 14:46
    Die Aussagen von Herr Ioannis zum Problem der Schutzsuchenden sind zu begrüssen und sollten von allen RumänenInnen voll unterstützt werden.
    Gemeinsam müssen wir in Europa diesen
    Menschen helfen.Wir brauchen ein Europa der
    Menschlichkeit,der Solitarität und des sozialen
    Fortschritts.
  • user
    giftschlange 20.11.2015 Beim 14:41
    Es ist schon etwas fraglich,ob das rumänische"Knowhow"das richtige ist.Hier dürfte es sich um einen Scherz der Slowaken handeln.
Kanton Aargau