Şova: Vertrag mit Bechtel wird am Montag gekündigt

Symbolfoto: sxc.hu

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Bukarest (ADZ) - Der Vertrag mit dem US-Konzern Bechtel über den Bau der „Siebenbürgen“-Autobahn werde „am Montag gekündigt – dann ist Schluss“, gab der Minister für Großprojekte, Dan Şova, am Donnerstag bekannt. Am gleichen Tag wollen die Behörden die Höhe der Entschädigung bekannt geben, die sich das US-Bauunternehmen infolge der Kündigung ausgehandelt hat.  Das Trauerspiel um die „Siebenbürgen“-Autobahn dauert nun schon seit einem knappen Jahrzehnt an. Der 2003 eingegangene und 2,2 Milliarden Euro schwere Vertrag sah den Bau von insgesamt 415 Autobahnkilometern bis Ende 2012 vor. Davon baute der US-Konzern klägliche 52 – teils auch, weil die rumänischen Behörden andauernd mit den Zahlungen in Verzug gerieten.

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Bemerkungen :

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    Ottmar 30.05.2013 Beim 01:01
    Ich hab da jetzt eine andere Denke. Das wollen die politischen Leader von Rumänien auch gar nicht, denn dann gäbe es Konkurrenz für die Resourcen aus dem Ausland und es liesse sich nicht mehr genug an Schmiermitteln abschöpfen. Es gibt ein Beispiel aus dem Saarland der 50 er Jahre. Opel wollte im Saarland einen Produktionssstandort aufbauen. Da haben sie die Stahlfirmen mit der CDU damals abgewehrt und Opel einen Betriebsstandort verweigert (da ist sicher auch genügend Schmiemittel geflossen), da ja sonst Arbeiter aus den Stahlwerken nach Opel zum Arbeiten gegangen wären. Langfristig hat sich das aber ins Gegenteil umgewandelt das Stahlland Saarland wurde zum Armland Saarland. Opel hat in Kaiserslautern gebaut und denen geht es dank amerikanischen Management auch schlecht. Saarland war einmal Nettozahler in den Länderfinanzausgleich, Bayern hat damals ein bischen bekommen und hat dieses Geld in Projekt investiert.(Beispiel Frauenhofer Institut-- Intelligenzschmiede Europas- pro Tag 1,5 internationale Patente!!!!) Jetzt kann Bayern mit dem Überschuss aus dem Finanzausgleich das ganze Saarland gleich kaufen. Würde Rumänien auch sinnvolle Projekte mit EU-Geldern durchziehen ohne Schmiermittelabzocke könnte es sich auch aus seiner misslichen Lagen befreien. Aber das wollen die Politgranden ja nicht. Sonst könnten sie ihre Taschen nicht mehr füllen
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    Emil 30.05.2013 Beim 00:39
    Das an Ressourcen reiche Land Rumänien wird so zum ärmsten Land Europas gemacht. Die Autobahn wäre lebenswichtig für Siebenbürgen. Das ist kein Spaß. Die fehlende Autobahn ist einer der Gründe, warum keine Touristen kommen und sich ausländische Investoren wieder zurück ziehen. Rumänien hat es nie geschafft einen funktionierenden Staat aufzubauen. Und es gibt auch keine Aussicht, das sich das jemals ändert. Das müsste nämlich von innen heraus passieren.
  • user
    Norbert 28.05.2013 Beim 21:25
    was ein guter rumänischer Arbeiter ist,der hat die paar kilometer autobahn schon durchlöchert und alle verwertbaren Materialien geklaut.Was rumänien mit einer Autobahn überhaupt will,das müßtwe man sie noch mal per Volksbefragung fragen.Denn ich glaube das sie nicht wissen,das man die auch warten und reparieren muß.
  • user
    Norbert 28.05.2013 Beim 21:04
    Herr Ottmar ,oben im Bericht steht ! Weil immer wieder die rumänischen Nichtskönner mit den Zahlungen in Verzug kommen. Die Nichtskönner kommen !! Wie sie schon andeuteten mit Deutschen Geld in Verzug.Das muß man immer auch hinschreiben liebe Zeitung. Sonst kommen die romanisierten Deutschen. (Schreiben in deutsch!!Birne rumänisch),noch auf den Gedanken das wäre Geld aus Rumänien.
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    Ottmar 27.05.2013 Beim 13:20
    Das bezahlt doch der Deutsche Steuerzahler was regt ihr euch da auf
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    Hanns 27.05.2013 Beim 10:08
    Die PSD unter Nastase hat dieses Schlamassel angerichtet und jetzt wird die rumänische Regierung (wieder geführt von der PSD) ein weiteres Vermögen ausgeben müssen um aus diesem Vertrag aussteigen zu können. Möglicherweise bereichern sich wieder irgendwelche Gauner an diesem Deal?
    Hier werden enorme Ressourcen vernichtet, die man viel sinnvoller für das Land verwenden könnte (Bildung, Gesundheit, Soziales, etc.). Wie schon Herbert so zutreffend gesagt hat - das ist rumänische Misswirtschaft!!!!!!
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    Sepp 27.05.2013 Beim 09:56
    Herbert und Helmut die Deppen vom Dienst. Ohne euch wäre alles viel besser, ihr Sesselpfurzer
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    Manfred 25.05.2013 Beim 14:49
    Schon 2004 kritisierte die EU die Auftragsvergabe an Bechtel ohne das es eine Ausschreibung gab.Der Vertrag wurde wohl im amerikanischen Stil abgeschlossen-ganz klar eine PSD-Altlast!
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    Herbert 25.05.2013 Beim 12:36
    @Helmut - noch eins, ich kann mich nicht erinnern, dass ich Ihnen das Du angeboten hätte!
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    Herbert 25.05.2013 Beim 12:34
    @Helmut - wer hat den Vertrag mit Bechtel abgeschlossen? Schon vergessen - es war ein gewisser Nastase von der PSD! Und das der nicht sauber ist, wurde mittlerweile bewiesen.
    Immer sind nur die anderen schuld - das ist das einfache Rezept, nach dem in Rumänen gehandelt wird!
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    Helmut 25.05.2013 Beim 11:27
    @Herbert...Du hast aber die Gauner der US-Firma vergessen.Was bis jetzt ja nur Insidern bekannt war,haben zahlreiche Mitarbeiter des US-Konzerns auch ihre schmutzigen Händchen aufgehalten und kassiert.Der Bau wurde bewußt verschleppt,leider haben auch Verantwortliche in Rumänien mitgespielt.Bei eventuellen Entschädigungszahlungen sollte auch dieser Aspekt in betracht gezogen werden.TYPISCH KAPITALISTISCHE GAUNERWIRTSCHAFT,wie man sie tagtäglich in den USA und auch in den Länder Europas findet@Herberti.....vergiß auch nich die vielen Bauskandale (in den letzten Jahrzehnten)in Deutschland.Typisch deutsche Misswirtschaft????????
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    Skeptikus 25.05.2013 Beim 08:54
    Wie schoen - eine neue Ausschreibung!
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    Herbert 25.05.2013 Beim 08:43
    Wie viele rumänische Gauner sind dabei um wie viel reicher geworden? Und jetzt wird man wahrscheinlich noch einmal Steuergeld ausgeben müssen um diese amerikanische Firma zu entschädigen. Das ist typische rumänische Misswirtschaft!