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Staatschef: „Die PSD will kein Europa mehr“

Johannis nimmt europafeindliche Rhetorik aufs Korn

Staatspräsident Klaus Johannis bei der Vorstellung seines jüngsten Buches in Craiova
Foto: Präsidentschaft

Bukarest (ADZ) - Staatspräsident Klaus Johannis hat am Dienstag anlässlich der Vorstellung seines jüngsten Buches in Craiova die europafeindliche Rhetorik der PSD verrissen und erläutert, dass die Regierungspartei „kein Europa mehr will“, weil Europa ihr längst den Rücken gekehrt hat. „Deshalb ist sie nun bemüht, uns vorzumachen, dass es in Europa doch nicht so gut sei“.

Johannis stellte klar, dass für die europäischen Staats- und Regierungschefs „Rumänien und die Rumänen zählen“, keineswegs „eine Partei, die sich die Gesetze zurechtbiegt, um sich die Justiz unterzuordnen und ihre Korrupten in Spitzenämtern zu retten“. Der vorbestrafte PSD-Chef predige überall im Land, dass „die EU uns kolonisieren will“, etwas anderes sei von einem „Fake-Politiker“ und falschen Patrioten auch nicht zu erwarten, so der Staatschef.

Wie „Dragneas Rumänien“ aussehen würde, habe man letzte Tage in Topoloveni sehen können, wo „eine Handvoll Menschen, die sich erlaubt haben“, mit Dragnea und seiner Politik „unzufrieden zu sein, in Polizeiwagen verfrachtet und zum Polizeirevier gebracht wurden“. Nicht einmal die Kommunisten hätten sich Derartiges geleistet, fügte Johannis hinzu.

 

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