Staatschef wegen steigender Infektionsfälle besorgt

Misstrauensantrag in Krisenzeiten „unverantwortlich“

Staatspräsident Klaus Johannis, Archivfoto: presidency.ro

Bukarest (ADZ) - Staatschef Klaus Johannis hat sich am Donnerstag besorgt über die Entwicklung der Corona-Epidemie hierzulande geäußert, nachdem in den letzten Tagen die Neuinfektionen erheblich gestiegen sind und Experten vor einer „zweiten Spitze“ warnen. 

Johannis appellierte erneut an die Bürger, Schutz- und Verhaltensvorkehrungen nicht zu vernachlässigen. Mundschutz, Mindestabstand und häufiges Händewaschen seien einfache, effiziente Maßnahmen, um die Ausbreitung des Virus zu bremsen. Nur unter strikter Einhaltung dieser Schutzmaßnahmen könnten die bisherigen Lockerungen aufrechterhalten werden. Weder er noch die Regierung würden sich „neue Beschränkungen“ wünschen, sollten die Infektionsfälle jedoch weiter steigen, so würden diese „unumgänglich“.

Den am Vortag von PSD-Interimschef Marcel Ciolacu erneut angedrohten Misstrauensantrag gegen die liberale Regierung bezeichnete der Präsident als „inmitten einer Gesundheitskrise unverantwortlich und geschmacklos“. Die PSD „wedele“ mit dem Misstrauensantrag herum, „um zu zeigen, dass es sie noch gibt“, sie setze „auf Skandal“ in der Hoffnung, sich damit ein paar zusätzliche Wählerstimmen zu sichern, sagte Johannis.

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