Staatspräsident zeichnet DFDR zu Ehren von hundert Jahren seit der Großen Vereinigung aus

Präsidentschaftsberater Sergiu Nistor (Bildmitte) weist auf die Ehrenmedaille. Rings um ihn im Vordergrund: DFDR-Vorsitzender Dr. Paul-Jürgen Porr, Gabriel Tischer, am Sonntag der Lokalwahlen gescheiterter Kandidat des DFDR für den Vorsitz des Kreisrates Hermannstadt, und Ovidiu Ganț, Abgeordneter des DFDR im Parlament Rumäniens (v.l.n.r.) Foto: Klaus Philippi

Hermannstadt - Sergiu Nistor, Mitglied des zwölfköpfigen Beraterstabes von Staatspräsident Klaus Werner Johannis (Nationalliberale Partei, PNL), hat dem Demokratischen Forum der Deutschen in Rumänien (DFDR) Freitag, dem 25. September, in Vertretung des amtierenden Staatschefs und Ex-Bürgermeisters von Hermannstadt/Sibiu die Medaille „Centenarul Marii Uniri“ überreicht.

Dr. Paul-Jürgen Porr, Vorsitzender des DFDR, nahm die in eine Schatulle gebettete Medaille, die begleitende Urkunde und das von Klaus Werner Johannis am 23. März 2020 unterzeichnete Dekret zur Ehrenauszeichnung entgegen und räumte ein, dass „die Siebenbürger Sachsen den Rumänen und Ungarn zu Beginn des 20. Jahrhunderts zahlenmäßig klar unterlegen waren, ihre Stimme jedoch in Versailles und Trianon die Waage bedeutend zu neigen vermocht hat. Deswegen lässt sich ohne Übertreibung behaupten, dass die Siebenbürger Sachsen als Mitbegründer Großrumäniens zu werten sind (…) Die Deutschen auf dem Territorium Rumäniens haben sich stets durch Loyalität gegenüber dem Staat, in dem sie lebten, ausgezeichnet, unabhängig davon, wie dieser im Lauf der Geschichte auch geheißen hat. Das ist auch heute noch gültig“, so der DFDR-Obmann in seiner Antwortrede auf die Ansprache von Sergiu Nistor.

„Ich stehe vor Ihnen, um eine ehrenhafte, für die deutsche Minderheit Rumäniens schöne und bedeutende Mission zu erfüllen, die auch für das rumänische Volk und die rumänische Nation von derselben Bedeutung ist“, hatte der für kulturelle und nationale Minderheiten-Fragen zuständige Präsidentschaftsberater zuvor am Rednerpult im Hof des Begegnungs- und Kulturzentrums „Friedrich Teutsch“ in Hermannstadt betont.

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