Erasmus Büchercafe

Szeklerfahne als Thema für die zwei Außenminister

Titus Corlăţean: Die rumänischen Gesetze einhalten

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Beim zweitägigen Besuch des ungarischen Außenministers János Martonyi in Rumänien kam auch das Thema der Szeklerfahne wieder zur Sprache. Auf der Konferenz beim rumänischen Außenministerium sagte Martonyi, dass er nichts dagegen einzuwenden habe, wenn jemand hinter seinem Rücken neben den Fahnen Rumäniens, Ungarns und der EU auch die Szeklerfahne anbringt. Auch in Ungarn gebe es Ortschaften, etwa  Gyula oder Méhkerék, wo an öffentlichen Gebäuden die rumänische Fahne flattert.

Titus Corlăţean teilte mit, dass unterschiedliche Meinungen in dieser Angelegenheit auf politischen und diplomatischen Kanälen erörtert werden sollen. Er habe seinem ungarischen Kollegen eine Zusammenfassung der rumänischen Gesetzgebung in der Sache überreicht.

An der Konferenz beteiligte sich auch György Frunda, Ehrenberater des Premiers Victor Ponta. Er unterstrich, dass die ungarische Minderheit in den letzten 20 Jahren viele Rechte erzielt habe, diese könnten aber noch ausgebaut werden. Die Einmischung von Politikern aus Ungern sei dabei nicht nützlich. Das Hissen der Szeklerfahne in der Kommunalverwaltung in Siebenbürgen halte er für legal.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    sraffa 06.03.2013 Beim 15:28
    Meines Erachtens ist dies kein nationaler Disput sondern allenfalls ein regionale Auseinandersetzung wie in einem Dorf wo die Einwohner der einen Straße über die Bewohner der anderen Straße lästern und behaupten. die besseren Fussballspieler zu sein. Ziemlich bekloppt aber offenscihtlich menschlich.
    In Deutschland hat jedes Dorf und jede Gemeinde eigene Symbole und Enbleme die sie bei jeder sich bietenden Gelegenheit demonstrieren - trotzdem sitzen sie alle in einem Boot.
  • user
    _Spike_ 06.03.2013 Beim 11:35
    "Auch in Ungarn gebe es Ortschaften, etwa Gyula oder Méhkerék, wo an öffentlichen Gebäuden die rumänische Fahne flattert."

    Die 2 oder 3 Fahnen kann man nicht mit den hunderten sogennaten Szeklerfahnen in Rumänien vergleichen. Die wenigen Rumänen die es heute noch in Ungarn gibt, haben KEINE territoriale Ansprüche.

    Die weitaus wichtigste Frage ist, wie viele rumänische Schulen gibt es für die kleine rumänische Minderheit in Ungarn?
    Und was ist mit den restlichen Rumänen passiert, die noch 1919 in Ungarn gelebt haben??
  • user
    _Spike_ 06.03.2013 Beim 10:18
    Ich Frage mich, wieso wird über die rumänische Minderheit in Ungarn nicht gesprochen?? 1919 lebten ca. 1 Mil. Rumänen im ungarischen Staat, heute sind es ca 15.000?? und ca. 300000 griechisch katholische Ungarn.
Kanton Aargau