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Tag des Kulturvereines „Concordia” Tschanad

25 Jahre seit der Gründung der Zeitschrift „Cenăzeanul”

Der Bürgermeister von Tschanad, Nikolaus Crăciun, dankt der gesamten Gemeinschaft, ohne die es die Zeitschrift nicht geben würde.

Dușan Baiski (rechts im Bild) porträtiert die Monografie der Tschanader Publikation. Gheorghe Ivașcu (links im Bild), der Vorsitzende des Kulturvereines „Concordia”, ist für die Gestaltung der Veranstaltung zuständig.
Foto: Zoltán Pázmány

Der Vorsitzende des Kulturvereines „Concordia” aus Tschanad, Gheorghe Ivașcu, beginnt die Veranstaltung indem er die Geschichte der Zeitschrift seit der Gründung vorstellt. Dabei werden die behandelten Themen (Geschichte, Kontrovers, Gesetzgebung, Landwirtschaft, Gesellschaft, Tourismus, Wandern, Literatur, Numismatik, Fischen, Küchenrezepte usw.) erwähnt. Ivașcu zählt auch die vielen redaktionellen Mitarbeiter von „Cenăzeanul” auf und lässt dann leichte Kritik walten: „einige haben seit Monaten keine einzige Zeile mehr geschrieben”. Die Herausgabe der Publikation wird vom Tschanader Kommunalrat und dem Bürgermeisteramt unterstützt. Gleichzeitig feiert man auch das zweijährige Jubiläum der Geschichtszeitschrift „Morisena”.

Der Bürgermeister von Tschanad, Nikolaus Crăciun, der daraufhin das Wort ergreift, unterstreicht, dass „der Verdienst der gesamten lokalen Gemeinde zustehe, die die Zeitschrift erhält, wie sie ist. Der Verdienst gehört auch dem Redaktionsgremium”. Er wünsche sich eine langjährige Zusammenarbeit auf Verwaltungs-, Kultur- und Sportebene. Zu diesem Anlass wurde auch das neue Kulturhaus von Tschanad, welches noch in Bauarbeiten steckt, eingeweiht.

Der Journalist und Schriftsteller Du{an Baiski erzählt den Anwesenden welche Herausforderungen er bewältige müsse, um die Zeitschrift zu redigieren, da er seine Arbeit aus Temeswar ausübt. „Um für eine lokale Zeitschrift zu schreiben, sollte man Teil dieser Gemeinschaft sein”, gibt er zu. Der Ziel der Zeitschrift bestehe darin, die Kultur und den Sport in Tschanad zu unterstützen. Die Gemeindeeinwohner werden aufgefordert Artikel, Fotos und Materiale an die Redaktion zu schicken. Baiski erstellt dann eine kurze Monografie der Zeitschrift „Cenăzeanul”.

Später tragen zwei Schüler des Tschanader Gymnasiums zwei selbstgeschriebene Gedichte vor. Eine Kommunikationssitzung mit Geschichtsthemen folgt. Dabei stellt, unter anderen, die Temeswarer Journalistin und Schriftstellerin Ramona Băluțescu das Leben des Heiligen Gerhard von Sagredo vor, welcher vor Tausend Jahren die Christianisierung dieses Teils Europas begann.

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