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Tiere in den Schulen

Die Europäische Kommission unterstützt neue Lehrmethodik

Hunde und andere Tiere sollen nächstes Jahr als Lehrmaterial in Hermannstädter Schulen dienen
Foto: sibiu100.ro

Hermannstadt - Das Schuljahr 2014-2015 bringt tierische Neuigkeiten für die Schüler in Hermannstadt/Sibiu mit sich. Neue Themen und Tätigkeiten, bei denen lebendige Tiere im Unterricht verwendet werden, sollen in 13 Schulen und Lyzeen eingeführt werden. Die Unterrichtseinheiten werden im Rahmen des internationalen Comenius-Projekts „Experiential Learning and Education for Nature Awarness - E.L.E.N.A.” (Erlebnispädagogisches Lernen und naturbewusste Erziehung) durchgeführt.  Das Projekt, welches die Europäische Kommission im Rahmen des Programms „Lifelong Learning” (lebenslanges Lernen) mit 400.000 Euro finanziert, ist im November 2013 angelaufen und soll bis Oktober 2016 dauern. Dabei sollen die Kinder und Schüler in direkten Kontakt mit ihrer Umwelt treten und sie auf speziesbezogener Ebene kennenlernen.

Die Jungendlichen sollen verstehen, dass die Tiere ein Teil ihrer Umwelt sind und die Verbindungen in ihrer natürlichen Umwelt erkennen. Das Projekt soll den jungen Leuten das Interesse für wissenschaftliche Errungenschaften und Entdeckungen im Studienbereich des Verhaltens von Tieren sowie die Motivation zur wissenschaftlichen Information, Dokumentation und Neugier und den Respekt für jedwelche Lebensform vermitteln. Gefördert werden soll desgleichen die Toleranz den Meinungen anderer gegenüber. An der internationalen Maßnahme beteiligen sich Einrichtungen aus vier Ländern. Die Bundesrepublik Deutschland wird von der Bayerischen Akademie für Naturschutz und Landschaftspflege aus Laufen und dem Rottmayr-Gymnasium Laufen vertreten. Aus Ungarn nimmt die Universität in Szeged am Projekt teil. Aus Hermannstadt beteiligen sich die Lucian-Blaga-Universität, das Schulinspektorat des Kreises und die Allgemeinschule Nr. 21. Ein weiterer Partner im Projekt ist das Nationale Berufsfortbildungszentrum Georgiens.

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