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Tudose mit klarer Absage an Autonomieentwurf

UDMR kritisiert Rhetorik des Premierministers

Bukarest (ADZ/Mediafax) - Premierminister Mihai Tudose (PSD) hat den von den drei ungarischen Parteien UDMR, PCM und PPMT am Montag vorgelegten Entwurf für eine Autonomie des Szeklerlandes in ungewöhnlich scharfer Form zurückgewiesen. Wenn die Szeklerfahne über öffentlichen Institutionen flattere, würden alle dafür Verantwortlichen ebenfalls „neben ihr flattern“. „Solange sie in ihrem Hof singen, ist das eine Sache, aber aus rechtlicher Sicht sind die Dinge klar“, unterstrich der Premier in einer TV-Stellungnahme am Mittwochabend auf Realitatea TV.

UDMR-Exekutivpräsident Bálint Porcsalmi sprach daraufhin auf dem Kurznachrichtendienst Twitter von einer „mittelalterlichen Rhetorik“ des Regierungschefs. Dieser habe die ungarische Gemeinschaft des Szeklerlandes beleidigt und bedroht. Natürlich könne er mit einem Gesetzesprojekt nicht einverstanden sein; dennoch könne er niemanden „an den Galgen liefern“, der anderer Auffassung sei.

Am Freitag wurde der rumänische Botschafter in Budapest, Marius Lazurca, aufgrund der Äußerungen Tudoses in das ungarische Außenministerium einbestellt. Außenminister Péter Szijjartó bezeichnete diese als inakzeptabel.

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