Erasmus Büchercafe

UDMR-Abgeordneter fordert weitgehende Autonomie

Entwurf zur Selbstbestimmung des Szeklerlandes

Bukarest (ADZ) - Der UDMR-Abgeordnete József-György Kulcsár-Terza hat am 22. Dezember, dem letzten Tag vor der Winterpause des Abgeordnetenhauses, einen Entwurf eingebracht, der weitreichende Autonomiebestimmungen für das historische Szeklerland vorsieht.

Dies wurde bekannt, nachdem der Ungarnverband UDMR, die Ungarische Bürgerliche Partei (PCM) und die Ungarische Volkspartei Transsilvaniens (PPMT) Forderungen nach einem Dialog geäußert hatten, der zur Autonomie führen solle. Kulcsár-Terzas Entwurf sieht laut rumänischen Medien einen Präsidenten, ein Parlament sowie eine Regierung für die Region vor. Diese soll die Kreise Harghita, Covasna und Neumarkt/Târgu-Mureş umfassen. Zudem soll die Polizeibesetzung der nach seinen Vorstellungen künftig offiziell zweisprachigen Region die ethnische Struktur des Szeklerlandes widerspiegeln.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Christian 12.01.2018 Beim 13:30
    Quatsch! Weder noch! Die Ungarn haben in Rumänien die selben Rechte wie andere Minderheiten in der EU. In beiden Judete ist die ungarische Sprache sehr präsent. Die Menschen können mit der Verwaltung in ungarisch kommunizieren. Das müssem Sie auch. Weil die Ungarn in Rumänien oft kein Rumänisch können, was ein großes Problem ist. Den außerhalb ihrer kleinen Dörfer sprechen die Menschen nun einmal Rumänisch. Die Einwohner aus diesem Gebiet, können daher außerhalb ihrer Dörfer nur in Ungarn arbeiten. Das ist nicht gerade zielführend, wenn man in Rumänien leben will. Die Ungarn sollten etwas pragmatischer sein. Sie produzieren aufgrund ihres Nationalismus ja nicht nur in Rumänien. Probleme.Sie können ja mal die Slowaken fragen. Derselbe Blödsinn!
  • user
    Michael 11.01.2018 Beim 17:55
    Ist die Aussage von @Christian ein Plädoyer zur Anerkennung der türkischen Sprache in Deutschland oder der Marginalisierung des ungarischen in Rumänien?
  • user
    Christian 11.01.2018 Beim 11:53
    Schwachsinn! Targu Mures ist nicht einmal mehrheitlich ungarisch. Es liefe dann nur auf zwei judete ohne jede Bedeutung hinaus,mit einer kleinen Bevölkerungszahl. Rumänien hat andere Probleme. Die Ungarn sollten sich endlich damit abfinden, dass Sie eine kleine Minderheit in Rumänien sind. Es leben mehr Türken in Deutschland als Ungarn in Rumänien. Keiner käme auf die Idee, Sie könnten Autonomie z.B. in Essen Altenessen fordern.
  • user
    Wolfgang 11.01.2018 Beim 07:52
    Sehr gut
Kanton Aargau