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Überschreibung von drei Erholungsstätten

Sie wurden vom Verkauf durch RA-APPS ausgenommen

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Durch einen kürzlichen Regierungsbeschluss wurden drei Erholungsstätten aus dem Besitz der Regie des Staatsprotokolls (RA-APPS), der Verwalterin von Staatseigentum, anderen Institutionen übertragen. Dazu sagte Premier Victor Ponta, dass RA-APPS jetzt die meisten Immobilien verkaufen werde und man möchte diese Einheiten vom Verkauf an Private ausnehmen.

So geht der auch international bekannte Kurbetrieb „Bradul“ in Covasna – sein Wert wird auf 3,5 Millionen Euro geschätzt – in die Verwaltung des orthodoxen Bistums von Harghita und Covasna über. In der Begründung heißt es, „die orthodoxe Kirche spiele eine wesentliche Rolle in der Bewahrung der nationalen Identität des rumänischen Volkes und müsse unterstützt werden.“

Im gleichen Gebiet wird die Villa Covasna – geschätzter Wert eine Million Euro –, in der Präsident Traian Băsescu gerne Ferien machte, von RA-APPS in die Verwaltung des Verteidigungsministeriums übergehen. Auf die Frage von Journalisten, ob der Staatschef dort noch Zugang habe, antwortete Victor Ponta: „Selbstverständlich hat der Staatschef Zugang, wer immer das auch ist, wenn er das Verteidigungsministerium rechtzeitig verständigt, schließlich ist er auch Chef der Armee.“ Den Palast Olăneşti im bekannte Badekurort übernimmt der Inlandsnachrichtendienst (SRI), samt der Einrichtung, die zum nationalen Kulturgut gehört.

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Bemerkungen :

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    Sraffa 31.12.2013 Beim 02:09
    @Alexander : Ich weiß nicht ob Ihre Aussage dem Problem gerecht wird ? Immerhin mussten die Nachfolgestaaten des Sozialismus traumatische Erlebnisse verkraften als Staatsvermögen welches dr Allgemeinheit dienen sollte für ein Apfel und ein Ei korrupt an Private übertragen wurde und danach endgültig zugrunde gerichtet wurde. Da hat man nun tatsächlich Angst daß das so weitergeht; daher belässt man es in Staatseigentum - auch wenn sich dann wieder nur die alten "happy few" der Nomenklatura bedienen.
  • user
    Alexander 30.12.2013 Beim 23:30
    Warum noch dafür bezahlen, wenn man es sich auch umsonst einverleiben kann.
    Damit sind dann alle bedient - man muss schließlich auch angemessen Urlaub machen können.
Kanton Aargau