Verteidigungsminister stellt Aufrüstungspläne vor

Patriot-Raketenabwehr und weitere Kampfjets

Bukarest (ADZ) – Verteidigungsminister Adrian Ţuţuianu (PSD) hat am Mittwoch Staatschef Klaus Johannis die seit der letzten Sitzung des Obersten Verteidigungsrates (CSAT) überarbeiteten Pläne zur Modernisierung und Aufrüstung der rumänischen Armee unterbreitet, teilte die Präsidentschaft anschließend in einer Presseerklärung mit.

Die den Zeitraum 2017 – 2026 betreffenden Pläne basieren nach Angaben des Ressortministers auf alljährlichen Verteidigungsetats von mindestens zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts und beinhalten insgesamt acht Großprojekte – darunter der Kauf von sieben „Patriot“-Raketenabwehrsystemen, 54 Raketenwerfern vom Typ „HIMARS“ (High Mobility Artillery Rocket System), eines stationären Luft-Nahbereichs-Flugabwehrsystems SHORAD (Short Range Air Defense), eines C41-Führungsinformations- und ISTAR-Aufklärungssystems, sodann von Korvetten für die Marine, von Panzer-, Ketten- und Radfahrzeugen für das Heer sowie, bis 2022, von weiteren 36 Multizweckkampfjets für die Luftwaffe.
Dem Verteidigungsminister zufolge soll der frisch revidierte Modernisierungs- und Aufrüstungsplan dem CSAT schon demnächst zur Billigung vorgelegt werden.

cffviseu

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Bemerkungen :

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    Joachim 28.07.2017 Beim 17:53
    Da muss ich dem Kritiker Recht geben. Man kann nur den Kopf schütteln. Jetzt zeigt sich wie "frei" und wie "demokratisch" die Rumänen tatsächlich sind. Die Strippen werden ganz wo anders gezogen. Für die Rumänen hat sich nichts geändert trotz Systemwechsel.......
  • user
    Kritiker 28.07.2017 Beim 06:37
    Gäbe es nicht weit wichtigere Dinge in Rumänien (z.B. Infrastruktur, Gesundheit, Bildung) für die man dieses Geld verwenden könnte?