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Vier Anwärter auf den Posten des DNA-Chefermittlers

Justizminister: „Kann gut sein, dass ich keinen von ihnen vorschlage“

Bild: pixabay.com

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Bukarest (ADZ) – Vier Kandidaten haben sich am Montag wenige Stunden vor Ablauf der Einschreibefrist für den Posten des Chefermittlers der Antikorruptionsbehörde DNA beworben. Nach Angaben von Justizminister Tudorel Toader wird sein Ressort nun als nächstes die Personalien prüfen, voraussichtlich Donnerstag die Jobinterviews vornehmen, sodass er eine Personalentscheidung eventuell schon Freitag fällen könne.

Die Anwärter auf den DNA-Chefposten sind: Florentina Mirică, eine von Ex-DNA-Chefin Laura Kövesi geförderte Abteilungsleiterin innerhalb der Antikorruptionsbehörde, die in den letzten Jahren u. a. gegen Ex-Vizepremier Gabriel Oprea (Dienstwagen-Affäre), die Leitung der staatlichen Krankenkasse CNAS sowie gegen korrupte Richter ermittelte; Marius Iacob, bisheriger stellvertretender Chefermittler der DNA, der u. a. in den Causae der „Colectiv“-Tragödie, des Brandes in der Frauenklinik „Giulești“ sowie des medienwirksamen Falles um die 2009 spurlos verschwundene Anwältin Elodia Ghinescu ermittelte. Für den Chefposten bewarben sich weiters auch die gegenwärtige DNA-Staatsanwältin und frühere Konstanzaer Chefermittlerin Elena Grecu sowie ein stellvertretender Chefermittler der Generalstaatsanwaltschaft, Cristian Lazăr.

Es könne gut sein, dass er dem Staatsoberhaupt keinen der vier vorschlage und das Auswahlverfahren wiederholen lasse – dies werde sich nach eingehender Prüfung der Personalien zeigen, sagte der Justizminister zunächst. Dienstagmorgen fügte Toader hinzu, dass er durchaus in Betracht ziehe, „jemanden außerhalb der DNA“ für deren Leitung vorzuschlagen. Der neue Chefermittler habe „unter der Autorität des Justizministers“ zu wirken und die Behörde eingedenk ihrer „guten und schlechten Seiten“ umzubauen, so Toader.

cffviseu

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Bemerkungen :

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    Norbert 26.07.2018 Beim 12:51
    Kann sein, dass ich keinen Kandidaten vorschlage von den Bewerbern , trotz Qualfikation.Das gibt es eben nur im Staate Dragnea. Armes Rumaenien, arme Buerger, die nicht auf die Strasse gehen,
  • user
    Marius 26.07.2018 Beim 09:36
    Weshalb lassen sich die Rumänen das gefallen? Muss es wieder so schlimm werden, wie unter Ceausescu bis sich etwas tut? Am besten wäre, Siebenbürgen abzuspalten, dann können die drunten weiter sozialisteln.
  • user
    Manfred 25.07.2018 Beim 18:27
    Warum sagt er nicht gleich,das der neue Chefermittler im Namen Dragneas ermitteln darf...und zwar ausschließlich !Das Toader nicht der Hellste ist,ist bekannt...aber so primitiv ?