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Vier Tote nach schweren Überschwemmungen

Mehr als hundert überflutete Ortschaften

Das heftige Hochwasser der letzten Tage hat am Wochenende die Eisenbahnbrücke bei Budila, Landkreis Brașov, zum Einsturz gebracht. Nach Angaben der Kronstädter Presse war kaum fünf Minuten vor ihrem Einsturz noch ein Personenzug über die Brücke gefahren. Der Minister für Wasser- und Forstwirtschaft, Ioan Deneș (2.v.r.), besuchte den Katastrophenort wenige Stunden später.
Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Vier Tote, knapp tausend evakuierte Menschen, gesperrte Straßen und Bahnstrecken, überschwemmte Häuser und eine eingestürzte Brücke – so sieht nach tagelangem Starkregen und darauffolgenden heftigen Überschwemmungen eine erste Zwischenbilanz aus.

Zu den vom Hochwasser am meisten betroffenen Landkreisen gehören nach Angaben des Innenministeriums Bacău, Kronstadt/Brașov, Buzău, Botoșani, Covasna und Neamț, wobei die Lage insbesondere in den letzten beiden dramatisch ist. Schwer betroffen wurden laut Innenministerin Carmen Dan (PSD) mehr als hundert Ortschaften; über 20.000 Einsatzkräfte und auch die Armee waren vor Ort unterwegs, um insgesamt knapp tausend überflutete Einwohner zu evakuieren. Zwei Männer und eine Frau starben in den reißenden Sturzfluten, eine Person wurde von den Trümmern ihres einstürzenden Hauses erschlagen. Viele der betroffenen Ortschaften waren auch Montagmorgen noch ohne Stromversorgung. Gesperrt blieben zu Wochenbeginn auch fünf Nationalstraßen (in Covasna, Harghita, Neamț, Suceava und Vâlcea) sowie zehn Kreisstraßen,während der Bahnverkehr in drei Landkreisen beeinträchtigt war.

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Bemerkungen :

  • user
    Klaus 03.07.2018 Beim 13:59
    Das ist die rache der natur für abgholzte wälder;
    anlegen von beton-gräben in den dörfern, ohne versickerungs becken;canalisation ohne separate versickerungs felder.-
    Dann ist die masse des wassers eben ganz schnell in den großen flüssen und die können sich nur wehren indem sie ihr bett verlassen.-Dann ist dass geschrei groß nur denken über die ursache?? Auch der Siret zeigt hier wieder seine kräfte.-aber das waser von 2005 hat keine komunalpolitiker zum nachdenken gebracht
Kanton Aargau