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Wahldebakel: „Nicht der Außenminister ist schuld“

Senatschef Tăriceanu will keine „Sündenböcke“

Bukarest (ADZ) - Senatspräsident und ALDE-Chef Călin Popescu Tăriceanu hat am Donnerstag nach einer Koalitionssitzung klargestellt, dass „nicht der Außenminister schuld ist“ am Wahldebakel im Ausland, wo die Auslandsrumänen bekanntlich bei der EU-Wahl vom 26. Mai abermals Endlos-Warteschlangen in Kauf nehmen mussten. Er sei kein Anhänger der „Sündenbock-Methode“, fügte Tăriceanu im Hinblick auf das politische Schicksal von Außenminister Teodor Meleşcanu hinzu, während Regierungschefin Viorica Dăncilă sich beeilte klarzustellen, dass Meleşcanus Entlassung einzig dem Koalitionspartner zustehe.

Nur Stunden später gab das Außenministerium das Fazit seiner eigenen Untersuchung bekannt: Dem Ministerium zufolge seien Staatschef Johannis und dessen zeitgleich mit der EU-Wahl angesetztes Referendum über die Justiz, die „vielerorts schlechten Internet-Verbindungen“ sowie angebliche „Fälle von Wahltourismus“, also mit Bussen herbeigebrachte Wähler, schuld. Als potenzielle Lösung schlägt das Auswärtige Amt eine einwöchige Wahlzeit im Ausland vor. Eine Ausweitung der Briefwahl oder Einführung der elektronischen Stimmabgabe lehnt das Außenministerium indes ab.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Manfred 08.06.2019 Beim 13:13
    Wer geistig schlecht zu Fuß ist,sollte besser die Klappe halten.Alle genannten Ausreden sind einfach nur unqualifiert peinlich!
    Jetzt ist auch noch das Internet schuld...Warum prüft man das nicht vorher ? Auch ich kenne Rumänen,die mit einem gecharterten Bus nach Offenbach gefahren sind.Warum?Weil es dort einfach in der Nähe nicht genug Parkplätze gibt.Warum gibt es keine Probleme,wenn in anderen Ländern mehrere Wahlen/Volksbefragungen gleichzeitig stattfinden?Wer ein besenreines Hirn hat,kommt nicht dahinter.Tut der Menschheit einen Gefallen und tretet zurück,die Grenze der erträglichen Dummheit/Unfähigkeit ist schon zu lange überschritten.
Kanton Aargau