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Wiener Ball nach 100 Jahren

Hl. Nikolaus bringt erste Auflage in die Begastadt

Mittelalterliche Tanzszene vom kürzlich abgehaltenen Temeswarer Barock-Festival
Foto: Zoltán Pázmány

bw. Temeswar - Obwohl Temeswar seit Jahren, zum Teil begründet, zum Teil unbegründet Klein-Wien genannt wird, hatte die Stadt an der Bega bisher leider keine künstlerische Veranstaltung mit waschechtem Wiener Markenzeichen zu bieten. Das – bis zum 6. Dezember, dem heurigen Nikolausfest, da im schmucken Barocksaal des Temeswarer Kunstmuseums nach 100 Jahren  wieder ein Wiener Ball über die Bühne gehen wird. Die Teilnahme erfolgt aufgrund von Einladungen. Eröffnet wird der Ball, dessen Einnahmen einem wohltätigen Zweck zufließen, traditionsgemäß von den Debütantenpaaren zu den Klängen des Wiener Orchesters „Spirit of Vienna Orchestra“ unter der Leitung des Dirigenten Gerhard Lagrange.

Es handelt sich um zwölf Paare von Temeswarer Lyzeen. Diese wurden unter 80 talentierten jungen Tänzern und Tänzerinnen ausgewählt, die an den von der Stiftung Wiener Ball von Temeswar veranstalteten Tanzlehrgängen teilgenommen hatten. Im Rahmen des künstlerischen Programms werden auch die kleinsten Balletttänzer von der Temeswarer Staatsoper, Mädchen im Alter von acht bis elf Jahren, auftreten. Außer dem Wiener Orchester wird auch die Temeswarer Traditional Quartett Band zum Tanz aufspielen.

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