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Wintereinbruch – schwierige Beseitigung der Folgen

Straßen gesperrt, Züge verspätet, Schulen geschlossen

Bukarest (Mediafax/ADZ) - Der Wintereinbruch, der übers Wochenende in den südlichen Teilen des Landes zur Ausrufung der Warnstufe Orange geführt hatte, brachte große Schneemassen, Wind und Schneeverwehungen, gegen deren Folgen eingeschritten wurde.

Die Autobahn, die ans Meer führt, wurde zwischen Bukarest und Feteşti gesperrt, mehrere Fahrzeuge – auch Autobusse – waren eingeschneit. Weiterhin gesperrt bleiben mehrere Kreisstraßen. In Bukarest haben Schnee und Schneesturm 140 Bäume entwurzelt, diese haben 142 Autos beschädigt. Die Polizei hat wegen mangelhafter Tätigkeit sämtliche Firmen bestraft, die mit der Schneeräumung beauftragt sind.

Im Eisenbahnverkehr gab es einerseits stundenlange Verspätungen, sowohl bei der Ankunft als auch bei der Abreise vom Bukarester Nordbahnhof, andrerseits wurden viele Züge gestrichen. Im Kreis Dolj fiel in mehreren Ortschaften der elektrische Strom aus, vor allem weil der Sturm die Masten beschädigt hatte.

Eine Folge dieser allgemeinen Wetterunbilden war, dass in Bukarest und weiteren sieben Verwaltungskreisen – in den Kreisen Ilfov, Ialomiţa, Călăraşi, Giurgiu, Buzău, Tulcea und Vrancea – Montag die Schulen geschlossen wurden. Die Maßnahme wurde von den Schulämtern angeordnet. In der Hauptstadt hat das zumindest zu einer geringeren Belastung des öffentlichen Verkehrs geführt.

cffviseu

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Bemerkungen :

  • user
    Ottmar 23.01.2016 Beim 18:41
    Manfred in welchem rumänischem Grattler Viertel wohnst du denn. In Bayern bzw. Oberbayern ist in jedem Hausmeistervertrag festgeschrieben dass der Trottoir bis 7:30 vom Schnee zu Räumen ist.
    In meinem Heimatort ist jeder mm Gehsteig geräumt. Oberbayerns Skigemeinden werben geradezu mit prachtvollen Bürgersteigen gesäumt von Schneehaufen.
    Anders ist für einen Rumänen ich verstehe das.
    Der Rumäne ist bekannt dafür dass er jeden Fehler unter den Teppich kehrt, wenn er ihn denn nicht dem Nachbarn zuweisen kann.
    Der Rumäne ist auch bekannt für oberflächliche Sauberkeit nicht hygienisch nur schön ausschauen muss es.
    Hundedreck auf den Bukarester Gehsteigen sind ja nur sehr klein, die nimmt der Hundebesitzer des scheißenden Dreckshundes beim Gassi gehen geht wahr und er entsorgt sie auch nicht. Das kann ja der Nachbar oder die Staatsmacht machen.
    Da freut sich der Rumäne dann riesig, wenn der Schnee kommt und es sehr viel schneit und der ganze Hundedreck kurzfristig von einer weißen Schneepracht zugedeckt wird.
    Nach 2-3 Wochen kommt dann die ganze braune Hundescheiße wieder zu Tage und der Rumäne schimpft dann auf alle nur nicht auf sich selbst. Er hätte ja vor seinem Haus für Ordnung sorgen können, bzw. die Hundescheiße wie es deutsche Hundebesitzer machen gleich nach dem Hundegeschäft in einem Plastikbeutel entsorgen können.
    Fazit: Auch an Sraffa: Freuen wir uns doch über die kalten Bukarester Schneetage mit viel weißem Schnee, denn dann haben wir 2 Wochen Hundekotfreien Trottoir in Bucuresti. Und unser dreckiges Bukarest kann man auch Touristen in Weiß präsentieren.
  • user
    Manfred 22.01.2016 Beim 21:27
    Ottmar!Theoretisch gibt es die Schneeräumpflicht...das sich keiner daran hält,nicht mal staatliche Einrichtungen,das ist eine andere Sache....Ob es in RO kälter ist,ist nicht relevant-dafür ist es oft extremer-muß man darüber wirklich streiten?
  • user
    Ottmar 22.01.2016 Beim 10:02
    Sraffa ich kann ich dir Recht geben es ist heuer bis jetzt in Bucuresti kälter als in München. Hier waren es nur -9% bis -18% in München, Murnau Memmingen Garmisch. Die richtige Kältewelle kommt in Bayern erst meist Mitte Februar. Dann hat es bis zu -22 % C. Aber was das Problem in Bucusresti ist. Der Schnee wird niemals weggefahren damit hast du immer Drck an den Füssen. Noch etwas. In Bayern ist ein Immobilienbesitzer verpflichtet seinen Gehsteig zu räumen. Wenn nicht und es kommt zu einem Unfall/Sturz... haftet der Immobilienbesitzer für den Schaden des Opfers. Das sind dann Krankenhauskosten, Schmerzensgeld, Lohnausfall, Invalidenrente... Ich glaube diese Pflicht und dieses Recht gibt es in Rumänien nicht. Im übrigen macht mir Schneeräumen Spass. Ist Gesund (frische Luft) und spart teure Fitnesscenter Kosten.Aber wie ich bei den Verwandten meiner Frau feststelle ist körperliche primitive Arbeit bei Rumänen oft verpönt., da es nur unterklassige Arbeit ist.
  • user
    Mikrometerspezialist 22.01.2016 Beim 02:50
    @Ottmar : Sagen Sie , wurden Sie eigentlich nicht nach Berlin mit umgebettet und sitzen jetzt weiterhin da unten mit trister Aussicht auf Pension ??
  • user
    MIkrometerspezialist_Reloaded 22.01.2016 Beim 02:43
    @Ottmar : Schön , daß T-Online mit seinen Statistiken Ihnen Recht gibt - Ich gönne es Ihnen von ganzem Herzen ! Ich habe die Statistiken ja auch nicht gemacht daher sage ich Ihnen : Gefühlt ist es im Januar in Bucuresti aaaaaaarschkalt !
  • user
    Ottmar 21.01.2016 Beim 11:04
    @Sraffa. Anbei zwei Links zum Klima in München und Bukarest.
    Als Mikrometerspezialist kannst du vielleicht die Zahlen oder die Balken interpretieren. Was ich aber nicht glaube, darum eine Erklärung für einen Rumänen
    Aus den Zahlen geht eindeutig hervor, dass München generell kälter ist und die Niederschlagsmenge in München auch eindeutig höher ist. . Sraffa wenn du am Münchener Flughafen im Mai/Juni landest dann siehst du am Rande des Flughafens noch dreckige Schneeberge von den im Winter leergeräumten Landebahnen. In Otopene ist Ende März kein Schnee mehr zu sehen.
    München liegt auf 519-600 m Höhe, wie Comarnik Bukarest liegt zwischen 55-90 m
    http://www.iten-online.ch/klima/europa/deutschland/muenchen.htm
    http://www.iten-online.ch/klima/europa/rumaenien/bukarest.htm

    Vielleicht lernst der Luftfahrtexperte ein bisschen was.
  • user
    Mikrometerexperte 20.01.2016 Beim 18:20
    Originalton @Ottmar: "...generell mehr Schnee ( ..in Bayern ) als in Bukarest... ". Tja, keine Ahnung vom Wetter in Rumänien aber auch keine Übersicht im eigenen Vorgarten !

    @Manfred : Deswegen bin ich für dezentrale Staatsorganisationen wie in BRD, Schweiz, anstelle der zentralen Ungetüme wie in Frankreich, Rumänien.
  • user
    Ottmar 20.01.2016 Beim 11:48
    Sraffa Ich weiss du bist der Experte der 2 MM Schneehöhe mit der Mikrometerschraube messen kann. In Deutschland kenne ich jedenfalls keinen Fall dass ein Flugzeug wegen 2 mm Schnee im Graben gelandet ist.
    Und Sraffa ich lebe in Bayern da haben wir generell mehr Schnee als in Bukarest bzw. Rumänien. Und es wurde in Bayern noch nie Warnstufe Orange ausgerufen. Kennen wir gar nicht. Wie immer redet der Mikrometerexperte einen Schmarrn.
  • user
    Manfred 20.01.2016 Beim 06:44
    sraffa,Mehedint liegt im Süden des Landes...Im Winterdienst ist schon Vieles im Argen,inkl. der Vorbereitung,der zeitnahen Berichterstattung etc...
    -Auch das Räumen der Bürgersteige gehört dazu,die meisten(inkl. öffentlicher Einrichtungen)ignorieren das
    -Zeitnahe Informationen über gesperrte Straßen,schwierige Verkehrsverhältnisse konkreter Art,wo finde ich die ?
    -der Wetterbericht der nationalen Medien informiert sehr spät,bei wetteronline.de gibt´s die Informationen weit früher...
  • user
    Sraffa 20.01.2016 Beim 02:31
    @Manfred : Die Verhältnisse in Mehedint ( wo liegt das denn ? ) kenne ich nicht. Ich spreche nur über Bukarest im Vergleich zu einer Deutschen Großstadt im Zentrum Deutschlands.
    @Ottmar : Sie sind wieder mal betrunken !
    @An Alle : Hier in D würde bei einem Wetter wie in RO zuerst der Notstand aus- und dann die Bundeswehr angerufen !
  • user
    Manfred 19.01.2016 Beim 18:55
    Ich mag nicht verallgemeinern,aber ich habe am 30.12. erlebt,das um 4 Uhr Eisregen begann,der dann in Schnee überging.Mit dem Streuen von Hand von der Ladefläche eines LKW begann man gegen 10 Uhr...Passiert im Kreis Mehedint.
  • user
    Ottmar 19.01.2016 Beim 14:50
    Sraffa oder Sraffa wo ist hier rumänische Intelligenz. Sraffa du als europäisches Schneemikrometergenie müsstest das doch kommentieren. Danke für diesen Nichtskommentar.
    @Sraffa Ein Beitrag eines Bayern:
    Immer bei starkem Scheefall ist die Administration kurzfristig überfordert.
    Ich möchte hier Rumäniens Schneearbeiter ausnamsweise verteidigen.
    Etwas anderes ist es, wie managen sie die Situation nach 5 Tagen
  • user
    Sraffa 19.01.2016 Beim 14:10
    Die Entwurzelung von 140 Bukarester Bäumen allein in einem Schneesturm ist Konsequenz der jahrzehntelangen kompletten Verwahrlosung des realen Grünbestandes in Bukarest. Lediglich auf bunte Blümchen en masse wird wert gelegt, der Rest verrottet.
  • user
    Sraffa 19.01.2016 Beim 14:06
    Da ich nun die Winterverhältnisse in Deutschen sowie Rumänischen Großstädten kenne kann ich die Aussage von Rudi gar nicht nach vollziehen. Bei den Wetterverhältnissen wie sie in Bukarest im Winter spontan auftreten können wäre jede Deutsche Stadtreinigung der Bukarester Stadtreinigung komplett unterlegen.
  • user
    rudi 19.01.2016 Beim 04:05
    Die Rumänen sind wie jedes Jahr , an Unfähigkeit nicht zu Übertreffen...es wird viel Geld für nichts ausgegeben....überall in Europa funktioniert der Winterdienst...auch bei wesentlich mehr Schneeeeefall...sind die Straßen sauber......und an der Ausrüstung fehlt es ja auch in Rumänien nicht....nur am Umgang und der Einsatzanordnung!!!
Kanton Aargau