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Wird Bio-Rumänien doch noch Realität?

Der Sprung mit Schwung auf einen fast verpassten Zug

Landwirtschaftsminister Daniel Constantin und Paulina Popoiu, Direktorin des Dorfmuseums, unterstützen den Trend zu Bio-Produkten.

Die Konferenzveranstaltung wurde von der Bukarester Folkloregruppe „Hora“ musikalisch eingeleitet.
Fotos: Nina May

Wir erinnern uns noch an die Zeiten, als wohlschmeckende, einheimische Tomaten, von „inima de bou“ (Bullenherz) bis zu „puţulica ţăranului“ (Bauernpimmelchen), wie selbstverständlich die Marktstände beherrschten und nicht billigere Importware, geschmacksneutral und voller Chemie... Als man noch überall Scharbockskraut und Bärlauch erhielt, statt wie heute Kopfsalat und folienverpackten Rucola... Dies ist fast zehn Jahre her! Begriffe wie „bio“ oder „ökologisch“ waren hier damals noch Fremdwörter – dafür aber häufig Realität, ganz einfach weil die Bauern gar kein Geld zum Giftspritzen hatten. Dann aber kam die Zeit, in der die Bürger in Westeuropa auf einmal die Genkartoffel boykottierten und Bio-Discounter dort wie Pilze aus dem Boden sprossen, während sich Rumänen ohne großes Murren der importierten Massenware anzupassen schienen. Hauptsache billig!

Wer in Bukarest lebt, hat mittlerweile sowieso keine andere Chance, denn viele der bunten Märkte verschwanden aus der Hauptstadt, verdrängt von ausländischen Supermarktketten. Ade, frischer Urdă-Käse, zarte Wasserzwiebeln, Rosenblättermarmelade und Ţuica mit Pflaumenkerngeschmack! Statt dessen aber tauchten dort auf einmal die Worte „bio“ und „öko“ auf. Teuer war mit dem Boom der Supermarktketten nach Rumänien zurückgekehrt, was lange selbstverständlich, mittlerweile aber schon fast verloren war: Lebensmittel in Bio-Qualität. Nur leider überall auf der Welt hergestellt, bloß nicht in Rumänien...
Tatsächlich gibt es bis heute in Bukarester Supermärkten keine einheimischen Bio-Produkte! Es fehlte nicht nur die Lobby, auch die Praktik der späten Bezahlung war für viele Kleinbetriebe nicht zu verkraften. Vor allem aber mangelt es an der Infrastruktur zur Herstellung von Sekundärprodukten. „Wir exportieren Bio-Weizen nach Österreich und importieren die fertigen Kekse“, beklagt der Präsident der Vereinigung Bio-România (www.bio-romania.ro), Marian Ciocian, auf der Konferenz im Bukarester Dorfmuseum, an der auch der Landwirtschaftsminister Daniel Constantin zugegen war. Die dennoch ermutigende Botschaft? Das Ruder ist längst herumgerissen, die Chancen für unser Land stehen gut, sich doch noch auf dem Bio-Sektor zu etablieren. Intern gibt es allerdings eine Menge Hausaufgaben zu machen...

Explosiver Trend zur Bio-Landwirtschaft

Vieles soll sich ändern, bestätigt der Minister. Rumänien will eiligst auf den fast verpassten Bio-Zug aufspringen, und dies offenbar mit ungeahntem Schwung! Bereits in den letzten drei bis vier Jahren – kaum jemand, der nicht tief in der Materie steckt, hat dies mitbekommen – gab es hierzulande eine explosive Entwicklung zur ökologischen Landwirtschaft. Ein überraschender Trend, der nicht abzusehen war, bekennt Daniel Constantin. Der stärkste Zuwachs an Bio-Landwirtschaftsflächen – um 45 Prozent – hat von 2011 auf 2012 stattgefunden, Tendenz immer noch steigend. Im letzten Jahr gab es zirka 11.000 Bio-Produzenten mit 450.000 Hektar Fläche, dieses Jahr sind es schon 900.000 Hektar – auch wenn noch nicht alle, die den Vertrag zur Bio-Zertifizierung abgeschlossen haben, schon produzieren können, erläutert der Minister. Einer Statistik der Vereinigung Bio-România zufolge, befindet sich unser Land immerhin unter den ersten zehn weltweit, was das Wachstum in diesem Sektor betrifft (wenn auch auf Platz zehn; Platz eins belegt China).

Dann noch eine Überraschung, als Kirsche auf der eben servierten Sahnetorte: Bis 2018, so habe man sich vorgenommen, soll Rumänien größter Produzent von Bio-Landwirtschaftsprodukten in Europa werden, so der Minister! Dies habe man bereits auf der Biofach-Messe in Nürnberg – dem weltweit größten Ereignis zum Thema Bioprodukte, wo Rumänien dieses Jahr „Land des Jahres“ war – verlautet. Größenwahn oder Ehrgeiz kurz vor dem Ziel? Tatsache ist jedenfalls, dass der aufwendige rumänische Stand mit den heimischen Bio-Produkten nicht nur die Besucher der Messe, sondern auch den deutschen Bundespräsidenten begeistert haben soll. Im nächsten Jahr wolle man die Teilnahme mit der gleichen Power angehen, so Constantin, der damit die Finanzierung eines gleichwertigen Ausstellungsstandes versprach. Die Nachfrage an Bioprodukten sei unglaublich hoch, freut sich auch Marian Ciocian und setzte noch eins obendrauf: „Wir könnten weltweit die Nummer eins werden!“

Rumänische Bio-Produkte dringend in die Supermärkte bringen

Ehrgeizige Pläne, vollmundige Worte... Das Bio-Bewusstsein steigt. Doch wie sieht es mit konkreten Schritten aus? Kleinproduzenten müssen gefördert werden, hat man jetzt endlich erkannt, und ihre Produkte – Milch, Käse, Honig und mehr – so schnell wie möglich in die Läden gebracht. Zusammen mit der Sparkasse CEC wird an Finanzierungsprogrammen speziell für kleine Produzenten gearbeitet, informiert der Minister. Die beste Anschaffung für einen Kleinbauern sei ein Glashaus mit 100 Quadratmetern, bereits ab 1500 Euro zu haben: rentabel auf alle Fälle, denn Bio-Bauern ernten etwa 100 Tonnen Gemüse pro Hektar. Auch im Bereich Verarbeitung und Marketing gibt es noch Defizite, die durch Finanzierungsprogramme abgebaut werden sollen. Wichtig sei dabei, dass Bio-Produkte für jedermann erschwinglich sein sollen, denn auf eine Zwei-Klassen-Gesellschaft soll der Trend zur gesunden Ernährung nicht hinauslaufen. Tatsächlich wird der Preis von Produkten auf Pflanzenbasis nur wenig über dem von herkömmlichen Agrarprodukten liegen, wie das Beispiel von Bio-Honig bereits verdeutlicht. Nur Bio-Fleisch wird wegen der wesentlich aufwendigeren Herstellung auch spürbar teurer sein.

Ein erster Schritt rumänischer Bio-Produkte in Supermärkte ist bereits getan. Zusammen mit dem französischen Botschafter sprach EU-Parlamentarierin Daciana Sârbu – selbst eine überzeugte Bio-Konsumentin – bei der französischen Kette Carrefour vor. Als Ergebnis wurde ein Vertrag unterzeichnet, demzufolge Carrefour ab dieser Woche eine Bio-Ecke mit rumänischen Produkten einrichten will. Der Konzern konnte auch davon überzeugt werden, Zahlungen an Kleinproduzenten schneller zu tätigen, da deren Existenz oft davon abhinge. Weitere Gespräche sind geplant. Bis Ende des Jahres, so hofft man, werden sich auch die anderen Supermarktketten dem positiven Beispiel von Carrefour anschließen. Empfindliche Strafen sind hingegen für den Missbrauch der Bezeichnungen „bio“, öko“, „biologisch“, „ökologisch“ oder „organisch“ für nicht-zertifizierte Ware vorgesehen, und zwar nicht nur in Form von Bußgeldern, sondern auch durch zeitweiligen Verkaufsstopp für die Produkte des betrügerischen Anbieters. Damit soll der Verbraucher, aber auch der ehrliche Produzent geschützt werden.

Umverteilung der Fördergelder zugunsten kleiner Bio-Betriebe

Um Kleinbetriebe, die oftmals die Kosten für eine Bio-Zertifizierung und die jährlichen Kontrollen nicht bezahlen können, bei der Stange zu halten, hat die Regierung am 26. Juni eine Umverteilung der Fördergelder für landwirtschaftlich genutzte Flächen beschlossen. Demnach steigt die Förderung für Kleinbauern (0,3 bis 5 Hektar) von bisher 450 auf 540 Euro pro Betrieb, auf Kosten der Großbauern, welche die Gebühr über ihre höhere Produktion leichter kompensieren können. Für Betriebe mit 5,1 bis 20 Hektar gibt es 611,43 Euro Förderung, ab 21 Hektar nur noch 510 Euro. Seitens der EU stehen Rumänien in diesem Jahr 7 Millionen Euro zur Förderung von Bio-Landbau zur Verfügung – im Vergleich zu vier Millionen im Vorjahr, freut sich der Minister. Eine signifikante Summe, doch immer noch nicht ausreichend, wenn wir an die Anzahl der zu unterstützenden Operateure denken, relativiert er sogleich. Aus diesem Grund werde er eine jährliche Erhöhung der Summen anstreben. Dass der allgemeine Trend in Richtung „grüner“ geht, zeigt auch ein Beschluss der GAP (gemeinsame Agrarpolitik der EU) für 2014 bis 2020, erwähnt Daniel Constantin: Demnach sollen alle Landwirte (nicht nur Bio-Bauern) eine Basisprämie erhalten, die durch Umweltprämien bis zu 30 Prozent ergänzt werden kann, sofern bestimmte ökologische Leistungen – etwa die Erhaltung von Wiesenflächen, Rotation der Kulturen ab 15 Hektar Größe, Erhaltung von 5 Prozent der Gesamtfläche in natürlichem Umweltzustand – erbracht werden.
Wird Bio-Rumänien also doch noch Realität? Schlucken wir die letzten Zweifel einfach tapfer hinunter und drücken umso fester die Daumen!



Weltweiter Trend zu Bio-Produkten

Die USA sind weltweit führend in der Herstellung von Bio-Produkten. Größter Produzent pro Kopf ist hingegen die Schweiz; dort leben auch die meisten Konsumenten von Bio-Produkten. In Europa führt Deutschland die Liste der Bio-Produzenten an. Rumänien ist in der EU hinsichtlich Produktion zwar Schlusslicht, rangiert dafür aber weltweit unter den zehn Ländern mit größtem Zuwachs an ökologischer Landwirtschaft. An der Spitze dieser Liste steht China. Das Land mit den zahlenmäßig meisten Bio-Bauern ist Indien, das Land mit der größten landwirtschaftlichen Fläche für Bio-Landbau Australien. Das mengenmäßig führende Bio-Produkt in Europa sind Oliven.    (Quelle: Bio-Romania)

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Kommentare zu diesem Artikel

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Bemerkungen :

  • user
    Ottmar 15.07.2013 Beim 14:45
    @Nina @Manfred danke für di Info.
  • user
    Nina 15.07.2013 Beim 07:49
    An Manfred und alle Interessierten: es gibt auch in Rumänien eine Institution, die alte Samen bewahrt und sogar an Privatleute abgibt, die Samenbank in Suceava. Hier der Link: http://www.adz.ro/artikel/artikel/arche-noah-fuer-einheimische-pflanzen/
  • user
    Manfred 13.07.2013 Beim 11:55
    @Ottmar.So einen Verein gibt es in Deutschland:www.nutzpflanzenvielfalt.de
  • user
    ottmar 12.07.2013 Beim 23:55
    Manfred Insider Sraffa.Ihr habt alle recht. Meine Erfahrungen sind: und ich liebe die rum Tomaten . Dort wo du Tomaten aus Samen von alten Sorten bekommst, ich kenne deren Namen nicht, nur die Namen der Nachbarinnen, die diese Tomaten saehen und ernten, kriegst du hervorragendes Gemuese. Teilweise wird aber auf Maerkten schon Gemuese angeboten, das nach neuen kommerziellen Interessen nicht mehr Frucht von altem Saatgut ist. Meine Idee waere es; einen Verein zu gruenden der dieses alte Saatgut fuer uns und unsere Kindeskinder schuetzt. Ich wuerde mich da durchaus auch finanziell beteiligen. Spenden nicht Schmieren
  • user
    Manfred 12.07.2013 Beim 17:58
    @Sraffa-Insider hat durchaus recht:Nach Aussagen einiger Bekannter verwenden durchaus größere Unternehmen ausländisches Saatgut,das Zeug landet dann auch auf den einheimischen Märkten.Augen auf beim Gemüsekauf!
  • user
    sraffa 12.07.2013 Beim 11:42
    @Gerd : Stimme jedem Satz Deines Kommentars zu.

    @insider : Im Vergleich mit "traditionellem" Rum. Obst und Gemüse fällt "EU-Obst und Gemüse" besonders durch
    a) Geschmacksarmut
    b) optische Attraktivität

    auf. Das EU-Saatgut ist auf Größe, Farbe und Haltbarkeit hin optimiert - auch daher leidet Qualität und Geschmack. Im Vergleich zu traditionelle gezogenen Rumänischen Obst und Gemüse ist das Abfall..Kein Spanier oder Italiener wollte das essen was er nach Nordeuropa exportiert.
  • user
    Gerd 12.07.2013 Beim 10:32
    Ob Bio oder nicht, Rumänien muss es erst mal gelingen generell mehr eigene Produkte für die Ernährung zu produzieren und auch in die Supermärkte zu bringen.Wenn ich jetzt wieder lese das die Milchimporte um über 40 % gestiegen sind-sowas ist doch eigentlich purer Unsinn.Es fehlt hier ganz eindeutig ein vernünftiges Konzept für die Entwicklung der Landwirtschaft.Müssen Obst, Gemüse usw. aus irgendwelchen anderen Ländern herangekarrt werden wenn man es auch selber produzieren kann? Aber wenn ich auch sehe welche riesigen Flächen hier brachliegen, schafft doch endlich entsprechende Anreize hier wieder was zu tun-neulich las ich das es Gedanken gibt, Land kostenlos für rumänische Interessenten zur landwirtschaftlichen Nutzung zur Verfügung zu stellen.Natürlich muss dann auch eine entsprechende Logistik vorhanden sein(Transport, Verarbeitung), zwingt die Supermärkte zur Abnahme! Das wäre doch ein gangbarer Weg anstatt darüber zu jammern das Ausländer in großem Stil Agrarland aufkaufen-die produzieren wenigstens was.
  • user
    insider 11.07.2013 Beim 22:47
    Der schlechte Geschmack der jetzigen Tomaten kommt vom Saatgut. Man ist auf teures, auslaendisches Saatgut mit hoeherer Ausbeute umgestiegen um die Ernteertraege zu steigern.
  • user
    Ottmar 11.07.2013 Beim 14:00
    @Linares . Zu deinem beispiel Klein Bukarest. Rappelvolles Lokal in München Thalkirchenerstrasse 186. Ist seit August 2010 geschlossen. So viel zu deinen Lügenargumenten rumänischer Art. Irgendwie hat der Nobbi doch recht, wenn er über romanisierte Deutschrumänen spricht. Können nix und Lügen rum sonst wäre z.Beispiel die Westautobahn längst fertig.
  • user
    Ottmar 11.07.2013 Beim 09:53
    Lieber Linares, da bist wohl du der Schwätzer. Klein Bukarest ist nie Rappelvoll. Schlug sich so durch weil Küche der Jugoküche ähnelt und die ist out. Man merkt dein rumänisches Wesen. Du lügst einfach nur so rum. Zur Info meine tochter wohnt in Giesing, Gleich um die Ecke
  • user
    Ottmar 11.07.2013 Beim 09:36
    @Manfred, ich lebe in RO teilweise auch auf dem Land und bekomme mein Gemüse meine Eier vom Nachbarn. Ist alles Bio, sogar nach Demeter Richtlinien. das brauchen die einfachen Produzenten gar nicht erst lernen, , die machen as einfach so. Demeter ist eine Bewegung, die ca 1975 entstand als in Mitteleuropa alles zur Massenproduktion mit Gift und Chemischer Düngung ansetzte. Um die Jahrhundertwende war Kunstdünger auch nötig da verhungerten die Leute, aber ab den späten Sechzigerjahren geht das auch anders .@Norbert ich kaufe bestes Fleisch in Rumänien ein, nur bei enem muss ich dir recht geben, mit dem reifeprozess von Rindfleisch kennen sie sich nicht so gut aus, aber das werden die auch noch lernen. Meinem Mezeluri erklär ich das mit meinen Brocken Rumänisch.
  • user
    Gerd 11.07.2013 Beim 09:16
    @sraffa: Wie können Sie es wagen den "Herrn Norbert" den Stellvertreter Gottes auf Erden, den Rächer der Witwen und Waisen, den Berater aller Präsidenten der Welt, den germanische Übermenschen so "hart" die Meinung zu sagen? Sie schlimmer, Sie.....
    Aber mal im Ernst: Diesem "Herrn" ist mit "A..."
    noch geschmeichelt.So einen Grad von hochgradiger Verblödung ist wahrscheinlich einmalig auf der Welt.Ich würde mich ja zu gerne mal mit seinen " Siebenbürgersachsen" Freunden in Verbindung setzen......
  • user
    sraffa 10.07.2013 Beim 22:55
    @Ottmar : Sie fragten "@Sraffa warum hat Rumänien keine Demeter Richtlinie ?"

    Kenne "Demeter-Richtlinien" nicht detailliert; wahrscheinlich sind es Erzeuger-Richtlinien für echte BioBauern. Solche Richtlineien auf Papier sind erstnmal geduldig und sicher gut für Mitteleuropa mit seiner spätindustriellen Kultur aber vermutlich nichts für Leute die jeden Abend mit dem Schaf ins Bett gehen und morgens mit der Ziege aufstehen und mit dem Esssen von Knoblauch nicht nur Mücken fernhalten wollen . Denke mal die Menschen da haben jeden Tag eine ganze Reihe essentieller Überlebensaufgaben - was wir Posttindustrielle da denken ist vollkommen fern für die.
  • user
    sraffa 10.07.2013 Beim 22:44
    @Norbert : Dein letzter Kommentar hier zeigt es wieder mal : Du bist und bleibst ein A..... und sonderst nur Kacke ab !
    Verzeihen Sie, aber anders kann ich es Ihnen nicht erklären, werter Norbert.
  • user
    Manfred 10.07.2013 Beim 21:44
    Habe ARRAD,BAGLADESH und HERRMANNSTADT bei Wikipedia gesucht,ohne Erfolg...
  • user
    Manfred 10.07.2013 Beim 20:46
    @Ottmar-Fahre aufs Land und kaufe direkt bei einem kleinen Bauern,wo es ziemlich arm aussieht-funktioniert fast immer,wenn Du richtige Bio-Ware willst und nicht nur in RO.
    Mit Demeter wirst Du die Kleinbauern in Rumänien so schnell nicht überzeugen können,auch diese müssen das ja finanzieren...Das eigentlich Perverse ist für mich,das die ordentliche Bauernware oft billiger ist als das schnittfeste holländische Wasser!
  • user
    Manfred 10.07.2013 Beim 19:57
    Noch eines,lieber Linares!Rumänische Landesprodukte(ob Bio oder nicht) sind am Besten frisch vom Bauern:ob Tomaten,Gurken,Eier...Beschäftigt Euch mal mehr mit dem Thema Agrotourismus,das könnte Erfolg haben.So wie ich ticken einige 100000 Westeuropäer-es kommt Geld ins Land und das Image würde mehr gewinnen als durch Pauschaltourismus am Schwarzen Meer!
  • user
    Linares 10.07.2013 Beim 19:46
    @Manfred; bine ati venit in tara noastre ( herzlich willkommen in unserem Land ) und selbstverstaendlich auch einen erholsamen Urlaub wuensche ich Ihnen.
  • user
    Manfred 10.07.2013 Beim 19:34
    @Linares-Viele rumänische Restaurants gibt es wirklich nicht in D...Rumänien kann sich nicht verkaufen,es ist leider so.Ihr habt gute Produkte,es hapert an der Vermarktung.Ihr habt ein in weiten Teilen wunderschönes Land und macht nicht viel draus-trotzdem werde ich nächste Woche wieder mit Vergnügen für 4 Wochen in Dein Land fahren,für mich ist nichts erholsamer als ein paar Tage auf einem Bauernhof im Gebirge zu verbringen.
    Grüße aus Hessen!
  • user
    Linares 10.07.2013 Beim 18:39
    @Norbert....ja, hat man schon gesehen; "Klein Bukarest" z.B. in Muenchen, Thalkirchener Str. // gute rumaenische Kueche und immer rappelvoll - aber nicht nur von Rumaenen, die in D leben. Schwaetzer!
  • user
    Norbert 10.07.2013 Beim 18:27
    Der liebe Nobbi!!gastiert im schönen Siebenbürger Städtchen Herrmannstadt mit seiner gazellenhaften Polizistin aus Arrad,dort zeigte er ihr gestern das was die Siebenbürger im Laufe der Zeit geschaffen habe.Was hat das mit den obigen Thema zu tun. Zuerst nichts.Zweitens schon!! Denn ich erinnerte mich das wir gestern an einem rumänischen Fleischgeschäft vorbei kamen,das ich voriges Jahr mit meinem Siebenbürgersachsen Freund mal aufsuchte.Da drin können nur Rumänen einkaufen,nicht weil es für andere Verboten ist sondern weil alles so fett ist an Wurst und Fleisch ,das mir kotzübel wird wenn ich das Essen müßte. Die rumänische Küche gibt es nur in Rumänien.Oder hat irgendjemand schon mal ein Lokal in Deutschland gesehen .Rumänisches Speiselokal.Der müßte schließen bevor es aufmacht. Die rumänische Küche kommt so ungefähr vor oder hinter Bagladesh.Nur Rumänen ,dazu gehören auch die romanisierten deutschen fressen dieses fette Zeug.Salatteller Obst Gemüse.Da schaudert der Rumäne.Fettes Schweinefleisch mit weißem Pampebrot ,Schnaps und Bier.Was issen des..Salatteller ,gut zubereitete gibt es erst ganz wenig seit einigen Jahren in ausgewählten Touristenlokalen.Die Salate werden zubereitet !Von wem !Na!Natürlich überwiegend von nichtskönnern.So schmecken die auch.Wer schon mal auf einem Markt war ,und würde ihn mit einem mitteleuropäischen vergleichen. So würde man das was dort angeboten wird vorher schon aussortieren. Weil man anschließend von der Marktleitung wegen Gammelobst und Gammelgemüse angezeigt würde. Das romanisierte Deutsche dies gut finden.Das ist doch klar.Sie sind rumänen sie denken rumänisch ..Das einzigste was da mit Bio zu tun hat. Sind die schmutzigen Hände der Leute die dieses Obst und Gemüse ständig begrapschen..Guten Appetit.Und immer schön en Schnaps dazu..das desinfiziert.
  • user
    Ottmar 10.07.2013 Beim 17:37
    Clauss, es ist für mich eine Freude durch einen Gemüsemarkt zu gehen. Ganz gleich wo auf der Welt. Ob Mercado del Puerto in Montevideo, oder Municipal Nuestra Señora de África in Santa Cruz de Teneriffa und es gab einen sehr schönen in Bukarest. Bucur Obor. Leider ist der durch einen sogenannten modernen Markt ersetzt worden aber immer noch besser als jede Gemüseabteilung von Billa und Kaufland. Ich kaufe nur in Gemüsemärkten ein wenn einer in der Nähe ist. Und davon gibt es auch in Rumänien sehr schöne mit guter Ware. @Sraffa warum hat Rumänien keine Demeter Richtlinie ?.
  • user
    sraffa 10.07.2013 Beim 16:05
    Die Realität in Deutschland zeigt daß echtes "Bio" zu 90% nur regional erzeugt worden sein kann. Gutes Obst und Gemüse hält keine wochenlangen Transporte durch.
    Warum wohl schmecken bei uns die Erdbeeren nach Zitrone und die Äpfel sind nur noch wie gemalt ?
    Mit gentechnischen und sonstigen Manipulationen werden die Produkte haltbar gemacht - auf der Strecke bleibt zu 99% Geschmack und Konsistenz.
    Ottmar, Sie kennen doch auch die Traubensorte "Hamburger"; so etwas habe ich in Deutschland noch nie kaufen können. Vermutlich sind diese Trauben auch nicht sonderlich transportfähig. Und was Bio-Betrügereien anbelangt können dies Rumänen nur in Deutschland lernen.
  • user
    Claus 10.07.2013 Beim 15:42
    Warum muss man gleich alles nach Deutschland importieren. Es wäre vielleicht eine Hilfe für die Kleinbauern auf den Märkten in den Dörfern und Kleinstädten wenn die Markthallen moderner und freundlicher gestaltet würden. Der Verbraucher, egal ob Deutscher oder Rumäne möchte halt' ein Einkaufserlebnis. Wenn man sich die Obst-und Gemüseabteilungen der Ketten anschaut, weiß man was ich meine.
    Noch ein kleines Schmankerl. Ich fuhr neulich mit einem rumänischen Verwandten über eine nicht vertrauensvoll aussehende Holzbrücke. Der Kommentar des Rumänen: " Bei uns sind sogar die Brücken bio !"
  • user
    Ottmar 10.07.2013 Beim 15:14
    Hallo Sraffa. Auf vielen Bauernmärkten in Bayern sind Landwirte, die nach Demeter Richtlinien produzieren. Und die Preise sind auch in Ordnung. aber ein bischen mehr muss das schon kosten. Nach diesen Richtlinen kann das auch in Rumänien durchgeführt werden., denn Demeter Richtlinien gibt es auf der ganzen Welt. Warum hat dann Rumänien eine eigene Bio Bezeichnung.. Ein Schelm der böses ahnt.
    Ist wohl kein richtiges Bio. Also doch wieder das betrügerische Rumänien
  • user
    sraffa 10.07.2013 Beim 14:56
    @Ottmar : "Demeter" hat bei mir einen sehr guten Klang und wohl das einzige "Bio" dem ich traue - ist allerdings nicht gut für meinen Geldbeutel. Und was die Kanzlerin gestern über die freistaatliche Politik sagte : ".. es ist anders ... damit es anders ist .. " kann ich nur bestätigen über dieses weissblaue Gebilde hinter dem Main hinter dem Spessart.
  • user
    Ottmar 10.07.2013 Beim 13:50
    @sraffa, du hast meinen Artikel nicht so genau gelesen. Ich habe extra das Wort Demeter erwähnt. Dieses kenne ich seit 35 Jahren und seit 35 Jahren kaufe ich Demeter Artikel ohne Beanstandung. Die Erzeuger die nach Demeter produzieren sind generell nicht in Skandale verwickelt und es gibt sie seit 50 !!!!! Jahren in der BRD. Mit Bio wie du es beschreibst gebe ich dir zu 60 Prozent Recht. Ist im Supermarkt meist nur umetikettierte Ware konventioneller Erzeuger mit weniger Pestizid und Düngereinsatz. Den Märkten in Rumänien kann ich gerne auch meine Bauernmärkte in deinem so gehassten Bayern entgegenstellen, wo ich bestes Gemüse bekomme wie auch in RO nur nicht so gute Tomaten, die wachsen in Bayern in dieser Qualität nicht. Zu Bio in Rumänien, ich habe in vielen Kommentaren geschrieben dass rumänische Erzeuger sogar ausserordentlich nachhaltig produzieren (Erklärung für Rumänen: Nachhaltigkeit = Produzieren ohne Verbrauch und Einsatz von Chemischen Ressourcen wie Erdöl, Erdgas… da Rumänen oft ohne Traktor aber mit Pferd pflügen , mit der Hand ernten, keine Chemie einsetzen müssen, da die alten Sorten sehr wiederstandfähig sind und( ich liebe bei meinen motorradtouren wenn die Bauern keine Gülle wie norddeutschen Grossbetrieben sondern Mist (Kuhscheisse mit Stroh) auf das Feld streuen) biologisch düngen , ). Das ist Nachhaltig. Jetzt sollten die Politiker nur hergehen und dieses Dokumentieren. Dann könnten solche Produkte in Deutschland mit sehr gutem Geld verkauft werden. Auf Biomärkten mit super Preisen. Aber da braucht es auch Autobahnen… und viel Arbeit und kein Geredevon der Zukunft. Das gibt es schon in Rumänien.
  • user
    sraffa 10.07.2013 Beim 11:43
    @Ottmar : Daß das "Bio"-Geschäft in Deutschland oft nicht seriös ist und häufig Verbraucher in Deutschland dem Etikettenschwindel Deutscher Unternehmen unterliegen erwähnst Du nicht - warum ??

    Auch läuft gerade ein Kartellverfahren wegen langjähriger Preismanipulation des Deutschen Kartoffelmarktes mit Bußgeldbescheiden von ca. EUR 100 Mio - und Du willst hier Rumänen etwas von Ehrlichkeit und Seriosität in D erzählen ??
  • user
    sraffa 10.07.2013 Beim 11:33
    Wenn Obst und Gemüse "Bio"-Qualität haben dann sind dies Waren von den offenen Tagesmärkten in Rumänien. Ich habe in den Letzten Jahrzehnten nie so gute vor allem geschmackvolle Trauben, Kräuter, Gemüse, Tomaten, Äpfel undundund kaufen können wie hier. Was wir da im Vergleich zu in Deutschland aus dem Supermarkt kaufen ist schön "angemalter" Dreck.
    Wie auch immer fehlt es in Rumänien an der Infrastruktur und der nachhaltigen Organisation, diese Vorteile in eine Exportmeisterschaft umzuwandeln.
  • user
    Ottmar 10.07.2013 Beim 10:12
    och was, wenn ich in den rumänischen Haushalt meiner Bänkerin schaue, dann steht dort mehr Pflanzengift rum als in einer deutschn Kleinstadt. Mit Bio wird es a wohl nichts.
  • user
    Ottmar 10.07.2013 Beim 10:10
    Noch was In Deutschland hat der Kanzler seinen Dr. Titel nicht geklaut. Und in Deutschland wird von der Kanzlerin auch nicht verbreitet dass alle Deutschen bei der Dissertation stehlen.. Drum verstehe ich eure Kritik sehr gut. Ihr fühlt euch betroffen. Warum meint Ihr ist das rumänische Image in Deutschland so hervorragend schlecht.
  • user
    Ottmar 10.07.2013 Beim 10:03
    Meine lieben Kritiker, konstruktive Vorschläge wie man Autobahnen schneller baut, oder wie man Rumänische Tomaten nach Deutschland bringt habt ihr wohl nicht drauf. dann wäre z.B. die Westautobahn ja längst fertig. aber wenn ich das Ergebnis eurer Arbeit hier in Rumänien ansehe, kann ich es mit dem Sprichwort halten was schert es die Eiche wenn sich ein Schwein an seiner Borke scheuert. Ich sage nur Fahrzeugzulassung hier in Rumänien. 6 Tage benötigt der ehrliche Mitteleuropäer hierfür. In Deutschland geht dieses in 25 Minuten.
  • user
    Mehadiaplan 10.07.2013 Beim 08:56
    Ich bin seit 20 Jahren in Rumaenien und muss es leider einmal sagen: Leute wie Ottmar ( es kommentieren hier auch ein paar andere mit gesunder Halbbildung) tragen dazu bei, dass jene Deutschen, die sich in Rumaenien auf Dauer aufhalten und engagieren, allmaehlich zum "haesslichen Amerikaner" werden. Offensichtlich eine perfide und von irgendwem ferngesteuerte Strategie, bei den Rumaenen den noch nicht vorhandenen Fremdenhass zu schueren. Danke dafuer, meine "Herren".
  • user
    Titiana 10.07.2013 Beim 08:35
    lustig hier - wie es wohl weiter geht ? Ich werde diesem "Ottmar" auch einmal gern seine "deutschen Tomaten" in seine grosse Maul stopfen.
  • user
    Konrad 10.07.2013 Beim 08:28
    endlich klopft mal einer diesem Hetzer auf die Fresse - gut so, Linares.
  • user
    Linares 10.07.2013 Beim 08:22
    @Ottmar # Mann, seit 8 Jahren sind Sie in Rumaenien ? Wenn ich Ihre ewig negativen Kommentare ueber uns lese, kommt mir die Kotze hoch.Hier in unserem Lande gibt es genug Menschen, die sich intensiv darum bemuehen, das von den Kommunisten und den nachfolgenden Ex-Securitate-Guenstlingen, Masonerie & Banken etc. geschaedigte System wieder auf Vordermann zu bringen. Das geht nicht von heute auf morgen. Ihre deutschen Tomaten koennen Sie derweil selbst fressen; Wir sind wirklich nicht darauf angewiesen.
  • user
    Ottmar 09.07.2013 Beim 15:52
    Das ist so weit ein sehr schöner Artikel. Ob aber jemals ein Bio-Produkt aus Rumänien in Deutschland ankommt wage ich zu bezweifeln. Ich bin seit 8 Jahren in Rumänien, bringe öfters Tomaten und Gurken aus privatem Gartenanbau nach Deutschland mit. Meine Freunde schätzen das sehr. Nur sie haben noch niemals Gemüse aus Rumänien in Deutschland gekauft. Es fehlen schlicht und einfach Autobahnen mit der ich leicht verderbliche Ware problemlos diesen langen Weg von Rumänien nach Deutschland transportieren kann. Ich weiss jetzt nicht ob es Demeter Ware in Rumänien gibt. In Nachbars Garten gibt es auf alle Fälle Tomaten, die diesem Anspruch genügen. Nur um Bio Waren in Deutschland auf den Markt zu bringen, bräuchte es ein anständige ehrliche Dokumentation. Ob das Image der Rumänen aber in Deutschland diesen Anspruch halten kann bezweifle ich. In Rumänen wird geklaut und betrogen vom Ministerpräsidenten (Siehe seine Plagiatsvorwürfe und die Plagiatsvorwürfe aller Rumänischen Doktoranden) abwärts. Das Biogeschäft ist ein Vertrauensgeschäft und das kann Rumänien definitiv nicht bieten.
  • user
    Claus 09.07.2013 Beim 10:59
    Hallo Frau May, schön das Sie wieder da sind. Ich habe Ihre Artikel vermisst. Aus eigener Anschauung weiß ich aber, dass es für Kleinbauern fast unmöglich ist mit ein einem Bankkredit einen Traktor, etc. zu finanzieren. Wer kann dann diese Zinsen bezahlen?
Kanton Aargau