Erasmus Büchercafe

Zahl der Todesopfer von Brand in Bukarester Club auf 30 gestiegen

Ein Kerzenmeer und Blumen für die Opfer: Zehntausende Bukarester zogen am Sonntag in einem Trauermarsch zum Ort der Brandkatastrophe.
Foto: Agerpres

Bukarest - Drei weitere Menschen sind am Samstag und Sonntag an den Folgen des  verheerenden Feuers vom Freitagabend im Bukarester Club Colectiv gestorben. Sie erlagen ihren schweren Verbrennungen. Die Zahl der Todesopfer des Unglücks ist damit auf 30 gestiegen. Laut Gesundheitsministerium wurden am Sonntagabend insgesamt 137 Opfer des Brands in Bukarester Krankenhäuser behandelt, 57 davon seien in einem kritischen Zustand. Laut Pressemitteilung des Obersten Gerichtshofs konnten 29 der Verletzten immer noch nicht identifiziert werden.

Präsident Klaus Johannis gab den Betreibern des Lokals die Schuld. "Die Tragödie ist geschehen, weil einfache Regeln ignoriert wurden", sagte er nach einem Besuch am Unglücksort. Das Lokal sei für ein solches Konzert "total ungeeignet", zudem sei es in "unvorstellbarer" Weise überfüllt gewesen. (ADZ/Mediafax/dpa)

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Sraffa 03.11.2015 Beim 14:42
    Die Bürokratie wird eigentlich dafür bezahlt dafür zu sorgen daß die Regeln eingehalten werden. Unterstützt werden sie dabei durch Ordnungskräfte der Polizei so die Theorie. Beide Gruppen sind teuer und existieren körperlich zahlreich in Rumänien. Der Bürger kann diese Kosten reduzieren und seinen Wohlstand erhöhen, in dem er sich von vorneherein "zivilisiert" verhält. Das sind Grundlektionen in Gesellschaftskunde .
  • user
    Schorsch 03.11.2015 Beim 14:02
    Also man sollte nun schon soviel Ehrlichkeit haben, nicht den Staat für das Versagen eines Diskobetreibers verantwortlich zu machen. Jedes Hotel, jede Pension, jedes Haus mit Publikumsverkehr hat auch in Rumänien die entsprechenden Auflagen. Das Problem ist in diesem Falle ausnahmsweise einmal nicht der Staat, sondern das Volk: die Betreiber der Etablissements, die in einer Disko ein Feuerwerk veranstalten (wie krank muss man eigentlich dafür sein?), die Massen, die zu solchen Events strömen und auch in eine überfülle Einrichtung noch mit hinein müssen. Es ist genauso wie Johannis sagt: die Regeln sind klar, nur hält sich keiner dran. Viele Rumänen scheißen halt auf alle Regeln...
  • user
    Sraffa 03.11.2015 Beim 01:27
    @Helmut : Hier ist es mit angeblichen Bestrafungen allein überhaupt nicht erledigt : Die gesamte Arbeitsweise und Arbeitseinstellung sämtlicher Institutionen dieses Staates hat hier wieder einmal komplett versagt !!!!! Und das mit der Folge von mindesten 30 oder bis zu 60 verbrannten jungen Menschen, die dafür überhaupt nichts konnten !
  • user
    Manfred 02.11.2015 Beim 12:08
    Helmut,der komplette Brandschutz in RO funktioniert nicht,egal ob im privaten Bereich oder im öffentlichen Sektor.Welcher Rumäne macht sich Gedanken,wenn er im Wald grillt und(als Krönung!) die Feuerstelle brennend verläßt?Wird überhaupt brandschutztechnisch geprüft,ob die Feuerstellen im ländlichen Raum den Sicherheitsstandarts entsprechen?Ich denke nein?Gibt es Schornsteinfeger,welche überprüfen?Ich habe noch keinen gesehen.Werden Autos abgeschleppt,welche die Rettungsfahrzeuge behindern können?Ich meine,viel zu selten.Was Du forderst,ist viel zu wenig und wird nichts ändern.
  • user
    giftschlange 02.11.2015 Beim 10:19
    Hier müssen die Verantwortlichen strengstens
    bestraft werden.Ausserdem sind sämtliche
    Lokalitäten(Discos etc.) im ganzen Land sofort strengstens überprüft werden ,ob die notwendigen Sicherheitsmassnahmen geschaffen wurden.Auch das Personal muß
    für Unglücksfälle entsprechend eingeschult werden.