Zeichenwettbewerb zum Europatag in Hermannstadt

Monica Munteanu (Kreisschulinspektorin), Hans Erich Tischler (Deutscher Konsul) und Andreas Huber (Österreichischer Honorarkonsul) bei der Prämierung der Beiträge am 17. Mai im Konsulatsgarten. Foto: Deutsches Konsulat

Hermannstadt – Der 9. Mai wird in den Staaten der Europäischen Union seit 1986 als „Europatag“ begangen. Es ist der für einige westeuropäische Staaten historische Tag der Schumann-Erklärung. Der damalige französische Außenminister Robert Schuman plädierte am 9. Mai 1950 in einer Rede für die Zusammenlegung der deutschen und französischen Kohle- und Stahlproduktion in einer gemeinsamen Hohen Behörde. Aus der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl (1951/52) sowie der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft und der Europäischen Atomgemeinschaft erwuchs über die Einheitliche Europäische Akte (1987) schließlich die Europäische Union (1993).

In Hermannstadt/Sibiu begingen das Kreisschulinspektorat, das Deutsche Konsulat sowie die Honorarkonsulate von Österreich und Luxemburg den Festtag mit einer gemeinsamen Veranstaltung. An dem Zeichenwettbewerb zum Thema „9. Mai, Europatag“ nahmen fast 200 Schüler der Grundschulen, der Sekundarstufe I und Sekundarstufe II aus dem gesamten Landeskreis teil. Ziel des Projekts war es, bei den Schülern das Bewusstsein für die Zugehörigkeit zu den europäischen Strukturen, vor allem in den so schwierigen Zeiten der Pandemie zu stärken. Der Anklang des Projekts war beeindruckend, resümierte das Deutsche Konsulat.

Am 17. Mai wurden schließlich „künstlerisch beachtliche und ideenreiche Zeichnungen“ im Konsulatsgarten im Beisein aller Projektpartner prämiert. Insgesamt neun Preise sowie neun Urkunden wurden als Auszeichnungen vergeben. „Die erfolgreiche Aktion lässt darauf hoffen, dass diese auch in Zukunft wiederholt wird.“ Die Zeichnungen der Gewinner und Gewinnerinnen des Zeichenwettbewerbs werden in Kürze im Foyer der Philharmonie (Thalia-Saal) ausgestellt.

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