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Zwei Millionen Lei in den Sand gesetzt

dd. Kronstadt – Im Jahre 2008 wurde der Bau eines komplexen Schülercampus neben dem Kronstädter Metrom-Stadion angekündigt und auch eingeleitet. Das Projekt sollte vom Bildungsministerium und dem hiesigen Bürgermeisteramt finanziert werden. Nach zwei Jahren wurde das Projekt, wie auch die von ähnlichen Bauten in Reps/Rupea und Fogarasch/Făgăraş, von genanntem Ministerium aufgegeben. Ein Teil der Bauarbeiten wurde bis dahin aber durchgeführt. So wurde die Struktur für den Sportsaal errichtet,der in 13 Monaten fertig stehen sollte.

Dafür wurden 2,09 Millionen Lei verausgabt. Für diese Summe ist das Bildungsministerium mit 60 Prozent, das Kronstädter Bürgermeisteramt mit 40 Prozent aufgekommen. Aus dem Stadthaushalt wurde die gesamte Summe für die vorgenommenen Arbeiten der Baustelle überwiesen, doch das Ministerium muss noch 200.000 Lei Schulden dafür der Stadt abgeben. An den Stützpfeilern ist schon der Verfall durch die Wettereinwirkungen feststellbar; der Rohbau droht zur Ruine zu werden. Die Baustelle wurde seither aufgegeben. Die Gesamtinvestition für den Campus sah 75 Millionen Lei vor.

Laut Projekt sollten da ein Schulgebäude mit 24 Klassenräumen, der Sportsaal, ein Heim für Sportler, eine Kantine, ein Wohnblock, ein Gebäude mit Einzelwohnungen für Lehrer und ein ärztliches Kabinett gebaut werden. Im Vorjahr hat das Entwicklungsministerium einen Antrag für eine europäische Finanzierung in Höhe von 178 Millionen Euro vermittels des Regionalen Operativen Programms (POR) gestellt, um die Arbeiten an mehreren Schuleinheiten abschließen zu können. Der Kronstädter Campus wurde aber darin nicht aufgenommen. Auch weitere Projekte wurden vom Kronstädter Bürgermeisteramt eingereicht, um in dieses Programm aufgenommen zu werden. 

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