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BANATER ZEITUNG: Nachrichtenarchiv

Klugsein und stehlen können

Auch in einem vor Korruption strotzenden Land wie Rumänien wird man ab und zu überrascht. Dieses Aha-Gefühl hatte ich jüngst bei zwei Nachrichten. Jener vom oltenischen Bürgermeister, der vom Gemeindepfarrer regelmäßig die zehn Prozent vom Gemeindezuschuss eingefordert hatte, mit dem auf Beschluss des Gemeinderats eine neue Kirche im Ort gebaut wird. Zum Andren die verächtliche Bemerkung eines hohen PSD-Bonzen, der die Verhaftung des Bukarester...

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Temeswarer Institutionen: Sprach- und Berufsbildung für Flüchtlinge

Für viele Flüchtlinge werde es nicht einfach, ihre Diplome an europäische Verhältnisse anzugleichen oder diese gar zu belegen, denn wahrscheinlich haben diese ihre entsprechenden Papiere nicht dabei oder diese sind gar durch den Krieg vernichtet worden, sagt Marcel Miclău, Direktor des Temescher Amtes für Arbeit und Erwerbslosigkeit. Deshalb sei seine Behörde auch geneigt, in Rumänien aufgenommenen Flüchtlingen Lehrgänge zur beruflichen...

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Das Maß im Dirndl-Look serviert

Oktoberfest sei für Temeswar keinesfalls ein zweites Bierfest, sagt Peter Hochmuth, Vorsitzender des Deutschsprachigen Wirtschaftsclubs Banat DWC. „Da treffen sich die Leute zu einem geselligen Beisammensein, um sich zu unterhalten und ein Bier zu trinken und nicht um etwaige Konzerte zu verfolgen“, die Musik steht also nicht im Zentrum des Ereignisses, so Hochmuth, dessen Verein Mitveranstalter des Oktoberfestes ist, das nun schon zum zweiten...

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Das "Wäldchen" kommt ins 21. Jahrhundert

Temeswar - Skatepark, Fitnessecke und Radpisten, WiFi für die Internauten, Spezialrasen und computergesteuerte Bewässerungsanlage- Damit und mit etlichen anderen modernen Einrichtungen soll das "Wäldchen" (Pădurice), der bisher eher ruhige oder "sich selbst überlassene" Temeswarer Park zwischen dem Giroker Stadtviertel und dem Sonnenviertel den Einzug ins 21. Jahrhundert erleben. Nach langen Jahren, da die Temeswarer Stadtverwaltung die längst...

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„Zurück zur Schule“

Zum neunten Mal wurden in diesem Jahr Kinder und Schüler aus den Kindergärten und Grundschulen der Kreise Temesch und Arad von der Firma „Smithfield Rumänien“ beschenkt. Das Förderprogramm „Zurück zur Schule“ war in diesem Jahr auf Kindergärten und Schulen aus 63 Ortschaften in den beiden oben genannten Kreisen ausgerichtet. Traditionsgemäß haben die Freiwilligen von „Smithfield“ den Schülern Schultaschen und Schulsachen sowie Sportanzüge...

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Die Pionierin

Wenn sie tanzt, wird sie zur Verkörperung der Natur. Ihre Wirbelsäule verbiegt sich dann wie Splintholz. Die flüßige Bewegung vergleicht Germaine Acogny mit den Windungen einer Schlange und führt es vor. Sie steht auf, zieht sich die Schuhe aus und muntert die Anwesenden Gäste dazu auf, es ihr gleichzutun. Denn Tanz lernt man nicht, indem man darüber erzählt, sondern indem man es macht. Und die Senegalesin macht es seit sie denken kann und wird...

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Openville - Business- und Freizeitareal von Temeswar

Die Iulius-Firmengruppe baut in den kommenden Jahren ihre Aktivitäten in Temeswar aus. Eine Investition  in Höhe von 220 Millionen Euro soll stufenweise im sogenannten Openville-Projekt bis zu 16.500 Arbeitsplätzen schaffen; 13.500 allein in den Bürogebäuden der A-Klasse. Aber nicht nur bei Jobs in den Bürohäusern oder in den künftigen Räumlichkeiten für den Einzelhandel will es der Entwickler belassen. Die Investition in das städtebauliche...

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Chancengleichheit auf dem Arbeitsmarkt

„Frauen sind das schwache Geschlecht“. „Frauen gehören in die Küche“. „Ihr einziger Job ist, Mutter zu sein“. „Die Frauen kümmern sich um das Haus, Männer um Geschäfte“. „Sie haben nichts in Führungspositionen zu suchen“ - Frauen müssen sich hierzulande immer noch in ihrem Alltag mit Vorurteilen und Stereotypien konfrontieren müssen.

Eine neue Studie zeigt aber, dass eigentlich Männer das schwache Geschlecht sind, vor allem, wenn es um die...

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Umsiedlung, Kolonisierung

Art.3, Abs. 4 der Verfassung Rumäniens dekretiert, dass „auf das Territorium des rumänischen Staates keinerlei fremde Völker umgesiedelt oder kolonisiert werden können.“ Was im Brummschädel dessen gesteckt haben mag, der diesen Satz in strammem Nationalismus und Fremdenhass da hineinprojiziert hat, kann schwerlich nachgefragt werden. Der „Vater der Verfassung“, Antonie Iorgovan, ist längst tot.

Eine Novellierung der Verfassung, nötig im Lichte...

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Autofasten will gelernt sein

Einen Tag lang ohne Auto unterwegs durch die Stadt? Für Temeswarer unmöglich. Die Europäische Mobilitätswoche 2015 endete, wie sie begann: Mit Staus in der Innenstadt und in den Randbezirken. Zum Abschluss wurde das C.D. Loga Boulevard für Autofahrer geschlossen. Zwei Stunden lang gehörte die Straße den Fahrradfahrern, Inlineskatern sowie verschiedenen Sportvereinen, die Demonstrationen hielten.

Auch am Sonntag wurde die neue Unterführung an der...

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