Europa-Nostra-Preis für rumänisches Projekt zur Erhaltung von Baudenkmälern

Bild: Europa Nostra

Temeswar (ADZ) - Das 2016 gestartete Projekt „Ambulanța pentru Monumente“, eine Kooperation mehrerer Denkmalschutzvereine aus Südsiebenbürgen, dem Banat, der Bukowina sowie den Kreisen Arad und Sălaj, hat den Preis der Europäischen Union für das Kulturerbe (Europa Nostra Awards) gemeinsam mit 20 anderen Initiativen zur Erhaltung von Bauten, Kulturlandschaften, Kunstwerken oder archäologischen Stätten gewonnen. Die jährlich vergebenen Preise stellen eine hohe Anerkennung für Leistungen im Bereich des Denkmalschutzes und des Erhalts der Baukultur dar. Das Projekt stützt sich hauptsächlich auf Spenden sowie auf den freiwilligen Einsatz von Architekten, Baumeistern, Studenten und anderen Interessierten.

Im Kreis Temesch hat die Initiative, die auch in zahlreichen einst siebenbürgisch-sächsischen Gemeinden aktiv wirkt (ADZ berichtete), wesentlich zur Rettung der orthodoxen Holzkirchen von Jupânești, Dragomirești und Crivina de Sus sowie zur Notsicherung eines Ende des 19. Jahrhunderts errichteten Turms auf der ehemaligen Karácsonyi-Domäne von Banlok/Banloc beigetragen. Die Kirche von Crivina de Sus wurde 1676 gebaut und ist die älteste Holzkirche im Lugoscher Hügelland, jene von Jupânești und Dragomirești stammen aus dem 18. Jahrhundert. Im Banater Bergland setzten sich die Freiwilligen der „Ambulanța pentru Monumente“ für die Instandsetzung von zwei Wassermühlen in Eftimie Murgu (Rudăria) und Prigor in der Almăj-Senke ein.

 

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