Nachtragsetat: Bildung, Arbeit, und Verkehr lassen Federn

Regierung korrigiert Wachstumsprognose nach oben

Symbolfoto: sxc.hu

Bukarest (ADZ) - Regierung und Mission des Internationalen Währungsfonds, der EU-Kommission und Weltbank haben sich auf den ersten Nachtragshaushalt im laufenden Jahr geeinigt: So soll die vereinbarte Defizitvorgabe etwas gelockert werden bzw. das nach dem ersten Halbjahr bei 1,06 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) liegende Defizit auf 2,3 Prozent steigen dürfen, teilte Premier Victor Ponta am Montag mit. Der Regierungschef eröffnete zudem, dass die Verhandlungen mit der internationalen Mission über ein neues Kreditabkommen der vorbeugenden Art praktisch abgeschlossen seien.

Infolge der leicht verbesserten Einnahmen geht die Exekutive in ihrem Nachtragsetat von einem um 2,6 Milliarden Lei höheren BIP aus sowie einem dank steigender Exporte weiterhin anziehenden Wachstum – entsprechend korrigierte sie auch die Wachstumsprognose von 1,6 auf 1,9 Prozent nach oben.

Trotzdem fällt der Nachtragsetat negativ aus. Bluten müssen diesmal besonders Arbeits (-1,1 Milliarden Lei), Bildungs- (-235,6 Mio. Lei), Verkehrs- (-953,5 Mio. Lei) und Agrarressort (-61,1 Mio, Lei), des Weiteren Präsidentschaft, Abgeordnetenkammer und Verfassungsgerichtshof. Über einen mehr oder minder großen Geldsegen dürfen sich indes die Ressorts Regionalentwicklung, Justiz, Inneres, die beiden Nachrichtendienste SRI und SIE, die Antikorruptionsbehörde DNA und der Oberste Magistraturrat (CSM) freuen.

cffviseu

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Bemerkungen :

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    Ottmar 31.07.2013 Beim 17:10
    In Rumänien brauche ich keine Bildungsausgaben, es wird eh überall abgeschrieben, Verkehr warum Strassen für verrückte Autofahrer, das Geld kommt eh alles aus Brüssel ist aber wahrscheinlich schon aufgebraucht und wanderte bereits in Pontas und seiner Kollegen Taschen. Arbeitsressort wird auch nicht benötigt. Es werden ja Stellen die nicht vorhanden sind gestrichen und der Agrarsektor kann sich selber versorgen. Dass der Dieb mehr an Securitate braucht ist auch verständlich. Er muss ja wissen wie man sich durchstiehlt und andere Konkurrenten bedroht.
  • user
    Hanns 31.07.2013 Beim 15:09
    @Manfred - viel Spaß in Rumänien. Ich habe die Rumänen noch nie verstanden!
  • user
    Manfred 31.07.2013 Beim 14:01
    Hanns!Ich bin gerade in Rumänien und stelle entgeistert fest,das große Teile des Volkes resigniert haben...Man sollte sich an Bulgarien orientieren,dort geht das Volk auf die Straße.Verstehen kann ich die Rumänen nicht!
  • user
    Hanns 31.07.2013 Beim 09:17
    Bei den wichtigsten Bereichen wird weiter gespart - die Bevölkerung muss weiter bluten! Aber den unnötigen "Vereinen" (wie z.B. Nachfolger der Securitate) wird das Geld nachgeschmissen. Wieso protestiert da niemand?