Notstandsregelungen für ärztliche Dienstleistungen

Krankenkasse trägt Kosten für alle Covid-Patienten

Regierungssprecher Ionel Dancă Foto: gov.ro

Bukarest (ADZ) - Das liberale Kabinett unter Premier Ludovic Orban hat am Montag auf seiner wöchentlichen Regierungssitzung für den Zeitraum des Notstands weitere Maßnahmen im Gesundheitsbereich, insbesondere der ärztlichen Dienstleistungen, beschlossen.

So wurde die elektronische Gesundheitskarte per Regierungsbeschluss vorläufig ausgesetzt, während Ärzte – sowohl Haus- als auch Fachärzte – ab sofort ihren Patienten Telefon- oder per Skype erfolgende Beratungen anbieten und ihnen Rezepte im elektronischen Format zumailen können, teilte Regierungssprecher Ionel Dancă anschließend mit.

Die über den Zeitraum des Notstands geltenden Neuregelungen würden vor allem das Basispaket von Gesundheitsdienstleistungen betreffen; Ärzte hätten ihre telefonischen Beratungsgespräche sowie deren Dauer sowohl im Untersuchungs- und Beratungsregister als auch in der jeweiligen Patientenakte zu vermerken, fügte Dancă hinzu.

Der jüngste Regierungsbeschluss sieht zudem vor, dass sämtliche Behandlungskosten für hierzulande wohnhafte und mit dem neuartigen Coronavirus infizierte Patienten von der staatlichen Krankenkasse getragen werden.

 

 

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