Schule online: Ein Drittel bleibt außen vor

Zwölf Prozent haben zu schwaches Internet

Nur zwei Drittel der befragten Eltern erklärten, dass während des Notstands täglich Online-Unterricht für ihre Kinder stattfand. Über ein Viertel fanden, dass ihr Kind während dieser Zeit keine oder zu wenig Unterstützung seitens der Lehrer erhielt. Nur die Hälfte der Schüler hatte in allen Fächern Kontakt zum Lehrer. Foto: dpa

Bukarest (ADZ) - Über 900.000 Schüler haben keinen uneingeschränkten Zugang zu einem funktionellen Gerät (Desktop, Laptop, Tablet) für den Online-Unterricht, verrät eine IRES-Umfrage vom 27. bis 30. April. Das sind 3,6 mal mehr Schüler, als Unterrichtsministerin Monica Anisie am 5. Mai genannt hatte, als sie die Regierungsentscheidung zum Kauf von Tablets für 250.000 benachteiligte Kinder verkündete. Von 2.824.594 in diesem Jahr eingeschriebenen Schülern fehle laut Anisie nur für 9 Prozent ein solches Gerät. Die IRES-Studie korrigiert diese Zahlen: 36 Prozent der Eltern erklärten, dass der Online-Unterricht für verschiedene Klassen oft zur selben Zeit stattfindet. Die regelmäßige Teilnahme setzt daher für jedes Kind einen individuellen Zugang zu einem funktionellen Gerät voraus. Genau dies wurde in der Umfrage der Schulinspektionen nicht berücksichtigt: Gefragt wurde nur, ob das Kind prinzipiell Zugang zu einem Gerät hat. Laut IRES haben tatsächlich 32 Prozent – also 903.870 Schüler – keinen individuellen Zugang. Hinzu kommen zwölf Prozent, die über keinen ausreichend starken Internet-Empfang verfügen, um dem Online-Unterricht zu folgen.

 

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