Erasmus Büchercafe

Stoltenberg: NATO verstärkt Präsenz im Schwarzen Meer

Für Manöver: Patriot-Raketen aus den USA

Bukarest (ADZ) - NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg hat am Donnerstag nach einem Treffen der NATO-Verteidigungsminister eine erhöhte Präsenz des Verteidigungsbündnisses im Schwarzmeerraum angekündigt. Geplant sei auch eine verstärkte Präsenz in der Luft und an Land, wo Rumänien bekanntlich eine multinationale Rahmenbrigade führen wird. Bezüglich letzterer sagte der NATO-Generalsekretär, dass Kanada, die USA, die Niederlande, Polen und die Türkei ihre Pläne zur Entsendung von Truppen nach Rumänien bereits bestätigt haben, während Deutschland unser Land im Ausbildungsbereich unterstützen will. Russland setze seinen Kurs „militärischer Drohgebärden“ fort, darauf müsse das Bündnis reagieren, so Stoltenberg, der gleichzeitig hervorhob, dass die NATO „keine Konfrontation“ mit Russland und keinen „neuen Kalten Krieg“ will. Wie die Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag unter Berufung auf den befehlshabenden Vizegeneral der US-Armee Europa, Generalmajor Timothy McGuire, berichtete, sollen zudem Patriot-Abfangraketen für ein Manöver von Deutschland nach Rumänien verlegt werden. Und der britische Verteidigungsminister Michael Fallon hatte tags davor bekannt gegeben, dass Großbritannien im kommenden Jahr Kampfjets vom Typ „Eurofighter Typhoon“ nach Rumänien für Patrouillenflüge über dem Schwarzen Meer schicken wird.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Maria 09.11.2016 Beim 10:55
    Die Darlegung ist mir zu einseitig - Nato gut und Russen böse.
    Eine konkrete beweisbare Nennung der "militärischen Bedrohung" von Seiten Russland wäre notwendig, um das (Verteidigungs-oder besser auch Droh-) Gebahren seitens der Nato zu rechtfertigen.
  • user
    Kritiker 30.10.2016 Beim 08:42
    Wozu das alles?