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Tausende Auslandsrumänen für Großdemo eingetroffen

Koalitionspolitiker reagieren aufgeregt

Erste rumänische Protestler aus dem Ausland sind bereits Donnerstagabend auf der Piața Victoriei vor dem Regierungssitz eingetroffen. Die Polizei will vor Ort mit einem Großaufgebot anwesend sein und forderte die Demonstranten auf, von jeglicher Gewalt während ihrer Protestveranstaltung abzusehen, da man in diesem Fall hart eingreifen werde. Foto: Agerpres

Bukarest (ADZ) - Tausende aus ganz Europa, Nordamerika und sogar aus Asien angereiste Auslandsrumänen sind in den letzten Tagen in der Heimat eingetroffen, um sich Freitagabend an der vor dem Regierungssitz geplanten Großdemo zu beteiligen.
Die ersten Demonstranten erreichten die Bukarester Piața Victoriei bereits am Donnerstag-abend, während weitere Autokolonnen noch unterwegs waren und auf ihrer Durchreise in vielen Großstädten mit Jubel begrüßt wurden. Man sei gekommen, um den Rücktritt einer inkompetenten Regierung, eines vorbestraften Parlamentspräsidenten, die Rücknahme der sogenannten Justizreform sowie die Fortsetzung der Korruptionsbekämpfung zu erwirken, sagten viele der Angereisten der Presse.
Entsprechend nervös wirkten die Koalitionspolitiker am Donnerstag: PSD-Chef Liviu Dragnea unterstellte Präsident Klaus Johannis, eine „Revolution“ anzetteln zu wollen, um die Regierung zu stürzen. Die EU-Abgeordnete Maria Grapini beleidigte die Auslandsrumänen bei Facebook, indem sie alle Protestler zur Zahlung einer „Dummheitsgebühr“ aufforderte. Die oppositionelle USR zeigte Grapini daraufhin prompt beim Antidiskriminierungsrat an.

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Bemerkungen :

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    M.M.H. 13.08.2018 Beim 00:18
    Wieso läuft der Dragnea noch frei rum?
  • user
    Manfred 11.08.2018 Beim 11:12
    Stimmt,Ingo !Wenn die PSD die Dummensteuer konsequent von den Politikern einziehen würde,käme die absolute Mehrheit von denen in die Verlegenheit,Privatinsolvenz zu beantragen.Damit wäre es dann natürlich auch kein Problem mehr,die "Rentenreform" durchzuziehen...
  • user
    Ingo 11.08.2018 Beim 06:58
    "Dummengebühr" klingt gut. Da denke ich doch gleich an "Pristina", bestimmte Vergleiche beim Schweinetöten und die ballistischen Raketen. Leider könnte man diese Aufzählung bei den betroffenen Personen und ihren Spießgesellen noch eine ganze Weile fortführen.
Kanton Aargau