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Wachstumspakt in Brüssel für mehr Beschäftigung

Ponta: EU-Fonds für 2014 – 2020 werden nicht reduziert

Der rumänische Premier Victor Ponta auf dem Familienfoto der Teilnehmer am Europäischen Gipfel in Brüssel
Foto: Agerpres

Bukarest (dpa/ADZ) – Die Staats- und Regierungschefs der 27 EU-Staaten verständigten sich im Kampf gegen die Rezession auf einen Wachstumspakt für mehr Beschäftigung. Dieses Paket umfasst 120 Milliarden Euro.
Die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel begrüßte es, dass sich die Euroländer auf die Schaffung einer unabhängigen gemeinsamen Bankenaufsicht unter Einbeziehung der Europäischen Zentralbank (EZB) geeinigt haben. Dies gilt als Voraussetzung dafür, dass marode Banken sich direkt aus Mitteln des Rettungsfonds rekapitalisieren können. In der nächtlichen Krisensitzung hatten sich die Staats- und Regierungschefs der 17 Euroländer darauf geeinigt, dass es für Krisenstaaten wie Spanien und Italien leichter werden soll Hilfe aus den Rettungsfonds zu erhalten.

Premier Victor Ponta, der Rumänien beim Europäischen Rat vertritt, begrüßte Donnerstagabend vor der Presse den Vorschlag der Europäischen Kommission an den Europäischen Gipfel, in der Zeitspanne 2014 – 2020 die Fonds für Rumänien und andere Mitgliedsländer nicht zu reduzieren. Der Vorsitzende der Europäischen Kommission, José Manuel Barroso, hat Bukarest gleichzeitig empfohlen, den Absorptionsgrad dieser Gelder zu erhöhen. Konkret über Ziffern und Daten solle schon im zweiten Halbjahr diskutiert werden.

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