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KULTUR: Nachrichtenarchiv

Darstellerin der siebenbürgisch-sächsischen Welt als Archetyp

Trude Schullerus, eine der bekanntesten Künstlerpersönlichkeiten Siebenbürgens, wurde am 3. Mai 1889 in Agnetheln geboren. Die Künstlerin entstammte einer angesehenen siebenbürgisch-sächsischen Familie, in der Wissenschaft und Kunst seit Generationen eine wichtige Rolle spielten. Trudes Vater war der bedeutende Theologe, Volkskundler und Linguist D. Dr. Adolf Schullerus (1864-1928), die Tante, Anna Schuller-Schullerus (1869-1951), eine der ersten...

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Offener Brief an Kurt Philippi

Lieber Kurt,in zwei Tagen wirst Du die 65-er Barriere überschreiten und ab Herbst ein „natürlich beurlaubter“ Bürger sein, wie es der Regierungsjargon so zärtlich-schonend formuliert („disponibilizat natural“).  Viele ziehen in einem solchen Moment eine Lebensbilanz. Doch wer Dich kennt, wird Dir nur eine Halbzeitbilanz unterstellen, denn die folgenden Jahre der „Freizeitgestaltung“ wirst Du sicher den bisher nicht verwirklichten Träumen...

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„Pflegefall“ zwischen Eros und Thanatos

Am ersten Aprilwochenende fand in Kronstadt ein wissenschaftlicher Kongress statt, der von der Germanistikabteilung der Kronstädter Transilvania Universität veranstaltet wurde und an dem zahlreiche germanistische Sprach-, Literatur- und Übersetzungswissenschaftler aus mehreren Ländern mit einem breiten Spektrum von Vorträgen teilnahmen. Das Thema des Kongresses lautete: „Einmal von Eros zu Thanatos und zurück, bitte!“, und alle Kongressteilnehmer...

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Deckelhumpen, Heftel, Gemälde

Siebenbürgische Kunst bietet das Auktionshaus Dr. Fischer aus Heilbronn in seiner 227. Auktion am 16. Mai. Für die Spezialauktion wurden knapp 400 verschiedene Kunstobjekte zusammengetragen aus der Vielfalt der siebenbürgischen Kunst: von Keramik, über großartige Silber-und Schmuckstücke, bis hin zu Gemälden. Bereits vor knapp 38 Jahren veranstaltete das Auktionshaus erfolgreich eine rein siebenbürgische Auktion.  In der Sparte Keramik sticht...

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Wer wacht über die Wächter?

Alles was Aiden Pearce braucht, ist ein Smartphone. Damit kann er die schmutzigsten Geheimnisse seiner Widersacher herausfinden, den Verkehr in seiner Stadt lahm legen, anderen den Saft abdrehen und sie um ihr Hab und Gut bringen. Wenn der Hacker einmal warm läuft, dann ist niemand mehr vor ihm sicher. Besonders im fiktiven Chicago aus dem neuesten Sandkastenspiel von Ubisoft namens „Watch_Dogs“. Denn Pearce dealt mit Informationen und weiß, wie...

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„Das Image ist für uns überlebenswichtig“

Großer Andrang herrschte Anfang vergangener Woche beim Haupteingang der Oper Kronstadt/Braşov. Hunderte Schulkinder besuchten das Haus gemeinsam mit ihren Lehrern im Rahmen der landesweiten Projektwoche „Schule anders“ und ließen sich von den Künstlern begeistern – selbstverständlich nicht gleich mit dreistündigen Bühnenwerken, traurig endenden Liebesgeschichten, philosophischen Fragen und anspruchsvollen Arien, sondern in kindergerechtem...

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Deutsch und seine interkulturellen Beziehungen

Der 4. Kongress des Mitteleuropäischen Germanistenverbandes (MGV) mit dem Titel „Zentren und Peripherien – Deutsch und seine interkulturellen Beziehungen in Mitteleuropa” fand vom 10. bis 12. April an der Universität Erfurt in Deutschland statt. Der MGV wurde im Februar 2002 unter Beteiligung von Germanistinnen und Germanisten aus sieben Ländern gegründet.Der Internetseite mgv-portal.eu/vorstellung.html ist zu entnehmen, dass der MGV eine...

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Seine letzte Wirkungsstätte: Temeswar

Ausschlaggebend für seine weitere Tätigkeit war seine Berufung durch den Direktor des 1936 neu gegründeten Deutschen Landestheaters in Rumänien, Gust Ongyert, als Kapellmeister nach Hermannstadt. Und hier entstand seine Operette „Mädel aus dem Kokeltal“, deren Premiere am 21. Januar 1938 stattgefunden hat. Diese hatte nicht nur einen durchschlagenden Erfolg, sondern erlebte binnen eines Monats bereits 10 Aufführungen. Der Chronist des...

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„Das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“

Der Komponist Carl Friedrich Zelter, den eine tiefe Künstlerfreundschaft mit Goethe verband und der zu dessen wenigen Duzfreunden zählte, bezeichnete Johann Sebastian Bachs h-Moll-Messe im Jahre 1811 anlässlich der Proben mit der Berliner Sing-Akademie als „das größte Kunstwerk, das die Welt je gesehen hat“. Mit der Gesamtaufführung der h-Moll-Messe durch Zelter im Jahre 1813 sowie mit der Aufführung der Bachschen Matthäuspassion durch Felix...

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Alles, was sich ausdrücken will

In den Seitenschiffen der evangelischen Kirche Bukarest stehen sich Trompeter Markus Stockhausen und Klarinettistin Tara Bouman gegenüber. Mit dem Einsetzen ihrer Komposition setzen sich auch die Musiker in Bewegung – ihr dialogisch anmutendes Wechselspiel endet auf der Bühne, die vor dem Altar aufgebaut ist. Als Duo „Moving Sounds“ sind sie Teil des diesjährigen „Jazz in Church Festival“, das vom 3. bis 6. April einen Querschnitt...

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