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KULTUR: Nachrichtenarchiv

Glanzlichter der Barockkunst im Banat

„Oben, in einem höheren Register, die hl. Rosalia in weißen Gewändern, darüber ein grüner Schal, ihr zu Füßen ein Rosenstrauß, ein ihr charakteristisches Symbol, ihre rechte Hand ist in die Richtung des hl. Rochus ausgestreckt, als würde sie ihn der hl. Jungfrau vorstellen wollen“, zitiert, sichtlich beeindruckt, Ioan Păun Otiman, Generalsekretär der Rumänischen Akademie, aus dem Buch „Valori de artă barocă în Banat“ (Werte der Barockkunst im...

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Johann Sebastian Bachs Werke für Violine allein

Der französische Geiger David Grimal, der beim letztjährigen Enescu-Festival gemeinsam mit dem Ensemble „Les Dissonances“ das Bukarester Publikum durch die Aufführung von George Enescus „Caprice Roumain“ begeistert hatte, hielt sich Mitte dieses Monats in der rumänischen Hauptstadt auf und war in der vergangenen Woche an vier Abenden im Bukarester Athenäum zu hören, an zwei Abenden mit Solowerken von Johann Sebastian Bach, an zwei weiteren...

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Über die chamäleonartige Struktur des Schauspielers

In „Cannibal” spielte sie eine Doppelrolle: Alexandra und Nina. Ebenso im Kurzfilm „Draft 7”: eine Schauspielerin und ein Teenie. Die erste Rolle einer Mutter bekam sie im Kurzfilm „My Baby”. Ihre erste Komödie war „Selfie”. Olimpia Melinte zählt zurzeit zu den beliebtesten und meist gecasteten rumänischen Schauspielerinnen.Die erste Erfahrung in einem Spielfilm kam mit der Rolle von Magda in „Cele ce plutesc” (Regie: Mircea Daneliuc). Olimpia...

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Perfektibel, aber als Anfang ausgezeichnet

Montag, am ersten Frühlingstag und am Internationalen Tag der Poesie, wurde im Tagungssaal des Kreisrats Karasch-Severin, im Beisein einiger der Koordinatoren und des Verlegers, der erste Band der „Enciclopedia Banatului. Literatura“ vorgestellt. Das (bereits umstrittene) Monumentalwerk mit dem Druckfehler auf dem Schutzumschlag (als Herausgeber fungiert Academia Română, Filiala Timişoara. Institutul de Studii Banatice „Titu Maiorescu“) wurde...

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Großflächige Putti-Patterns

Putti, Putti und abermals Putti mit lächelnden Kindergesichtern, aber auch mit seriösen, von Altersfalten und Tristesse durchfurchte Erwachsenenbilder – auf großen Leinwänden präsentierte der Bukarester Gegenwartskünstler Cătălin Bălescu einige seiner Werke im Temeswarer Kunstmuseum. Nebenher auch kachelartige Werke, wie etwa das Gemälde mit dem ungewöhnlichen Titel „Porträt in der Gruppe“ oder „Nach San Ignazio“, wo Dutzende kleine Bilder wie...

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Auschwitz und menschliche Würde

Auch wenn sich László Nemes’ Spielfim „Son of Saul“ (Sauls Sohn), dessen ungarischer Originaltitel „Saul fia“ lautet, in die Reihe der Filme über den Holocaust einfügt, die das Leben und Überleben in den nationalsozialistischen Konzentrationslagern zum Gegenstand haben, so ist doch seine Herangehensweise an dieses heikle und künstlerisch kaum zu bewältigende Thema gänzlich neu, vollkommen unerwartet, mit Fug und Recht einzigartig zu nennen. Denn...

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Veredelte musikalische Heimat

Ein Konzert mit dem Motto „Heimat“ stand am 6. und 7. März auf dem Spielplan des Niedersächsischen Staatsorchesters Hannover. Gespielt wurden Jugendwerke, die jeweils ein halbes Jahrhundert voneinander entfernt und auf unterschiedlichen Kontinenten komponiert wurden, die aber alle den Klang von Heimat aufgreifen und ihn zu wunderbarer Klassik veredeln. Im Mittelpunkt des Abends standen Musiker, deren Biografie und Wirken mit Rumänien eng...

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Die Kunst zu Handeln – Transformation von Süd-Bukarest

Auf der Biennale 2004 in Venedig präsentierte sich Deutschland mit der überdimensionierten Installation „Deutschlandscape“, die sich der „zweifelhaften Ästhetik dieser undefinierbaren Räume mit ihren Lagerhallen, Einkaufszentren und Industrieansiedlungen“ in den deutschen Vorstädten widmete. Die Gestaltung der Peripherie der Großstädte in Deutschland, aber auch weltweit, wird immer häufiger großen Architekturbüros oder „Developern“ überlassen....

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Mozarts Opera buffa „Così fan tutte“ in der Bukarester Nationaloper

Die rumänisch-britische Koproduktion des „dramma giocoso“ von Lorenzo da Ponte, das zunächst für Antonio Salieri bestimmt war, dann aber von Mozart musikalisch umgesetzt wurde, ist erst die dritte Inszenierung der Oper „Così fan tutte“ (So machen es alle Frauen) an der Bukarester Nationaloper. Im Jahre 1965 wurde die umstrittene und lange Zeit verkannte Oper Mozarts, die heute einen gleichberechtigten Platz neben Meisterwerken wie „Figaros...

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Deutsche Buchvorstellung zu rumänischem Brauchtum

In München wurde kürzlich auf dem Märzchenfest erstmals ein zweisprachig deutsch-rumänisches Bilderbuch vorgestellt: „Das Märzchen: Brauch und Legende / Mărţişorul: Obicei şi Legendă“ von Despina Leonhard,  erschienen im con-thor Verlag (www.verlag.con-thor.de), versucht spielerisch und attraktiv für Jung und Alt diesen gerade wieder aktuellen rumänischen Brauch auch einem deutschen Publikum näherzubringen. Mythen und Legenden, die sich um die...

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