Siebenbürgische Migrationsgeschichte(n)

Migration und Menschen in Bewegung sind, besonders im Hinblick auf die derzeitige Flüchtlingskrise, hochaktuelle Themen. Fragen nach der Art und Weise wie unterschiedliche ethnische Gruppen miteinander leben können, beschäftigt derzeit viele. Das Siebenbürgische Museum in Gundelsheim am Neckar nähert sich diesem Thema mit der Ausstellung „… weil Leben wandern heißt. Siebenbürgische Migrationsgeschichte(n)“. Mit Hilfe unterschiedlicher Objekte werden historische Wanderungsbewegungen nach und aus Siebenbürgen vorgestellt und nachvollzogen. Auch das multi-ethnische Zusammenleben in Siebenbürgern wird thematisiert.

Mit einem Blick in die Vergangenheit sollen Lösungen und Möglichkeiten für die Zukunft gezeigt werden. Die Ausstellung ist bis zum 17. April 2016 dienstags bis sonntags und an Feiertagen von 11 bis 17 Uhr auf Schloss Horneck in Gundelsheim zu sehen. Betont werden soll insbesonders, dass Migration oder Wanderungsbewegungen keine neuen Phänomen sind , sondern zu allen Zeiten stattgefunden haben. Die Besucher werden dazu aufgefordert ihre eigenen Migrationsgeschichte(n) aufzuschreiben, um die Ausstellung wachsen zu lassen, teilt das Museum mit.

cffviseu

Kommentare zu diesem Artikel

×

Name ist erforderlich!

Geben Sie einen gültigen Namen ein

Gültige E-Mail ist erforderlich!

Gib eine gültige E-Mail Adresse ein

Kommentar ist erforderlich!

Captcha Code Kann das Bild nicht gelesen werden? Klicken Sie hier, um zu aktualisieren

Captcha ist erforderlich!

Code stimmt nicht überein!

* Diese Felder sind erforderlich.

Bemerkungen :

  • user
    Tourist 10.12.2015 Beim 11:10
    das siebenbürgische Rezept für ein halbwegs friedliches Zusammenleben war: jede Volksgruppe hat ihr eigenes Dorf, also die maximale Parallelgesellschaft. Jeder für sich unter seinesgleichen, höchstens am Markt in der Stadt trifft man sich. So war es früher. Genau das will aber in Westeuropa niemand, dieses getrennt nebeneinander herleben. Es wird aber trotzdem passieren.