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Bald Sammelstelle für Obst und Gemüse in Triebswetter

Die Machbarkeitsstudie für das in Triebswetter geplante Obst- und Gemüsesammelzentrum wird zurzeit erarbeitet. Foto: Temescher Kreisrat

Temeswar (ADZ) – Die Machbarkeitsstudie für die Sammelstelle für Obst und Gemüse, die der Temescher Kreisrat in der ehemals schwäbischen Gemeinde Triebswetter/Tomnatic bauen will, soll demnächst fertiggestellt und dem Auftraggeber übermittelt werden. Dies teilte der Kreisrat Anfang der Woche mit. Noch in diesem Jahr sollen die Bauarbeiten ausgeschrieben werden, teilte der Kreisratsvorsitzende Călin Dobra mit. Unklar ist, wann die Sammelstelle ihren Betrieb aufnehmen wird. Mit dem Projekt des Gemüse- und Obstlagerzentrums von Triebswetter wolle der Kreisrat den Gemüse- und Obstbauern aus dem nordwestlichen Raum des Kreises Temesch unter die Arme greifen. In den früher größtenteils von Banater Deutschen besiedelten Gemeinden Triebswetter, Gottlob, Lowrin/Lovrin, Marienfeld/Teremia Mare, Großkomlosch/Comloşu Mare, Lenauheim, Großsanktpeter/Sânpetru Mare, Perjamosch/Periam, Pesak/Pesac und Warjasch/Variaş gibt es tatsächlich eine relativ hohe Anzahl von Gemüse- und Obstbauern.
Sollte das Projekt dieser ersten Sammelstelle ein Erfolg werden, werde der Kreisrat das Vorhaben fortsetzen und weitere solche Lagerzentren bauen, sagte Dobra ferner. Auf der kurzen Liste des Kreisrats stehen die Räume Hatzfeld/Jimbolia – Checea – Rumänisch-Sanktmichael/Sânmihaiu Român, Tschakowa/Ciacova – Gier/Giera – Gataja/Gătaia und Belinţ – Lugosch/Lugoj – Traian Vuia. Im Osten des Kreises werden vor allem Kartoffeln (Belinţ) und Kohl (Traian Vuia) angebaut. In Triebswetter wird die Sammelstelle auf einer Gesamtfläche von 1,15 Hektar gebaut, für die Finanzierung kommt der Kreisrat auf. Bessere Vermarktungsmöglichkeiten für Temescher Bauern sollen so geschaffen werden, Temeswarer Supermärkte sollen deutlich mehr Ware aus der Region anbieten können, so die Vorstellung des Temescher Kreisratsvorsitzenden. Zunächst sollte die Sammelstelle in Lowrin gebaut werden, die Entscheidung für Triebswetter soll aufgrund einer Studie gefallen sein, die der Kreisrat bei der Banater Universität für Landwirtschaft und Tiermedizin in Auftrag gegeben hatte.

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