Sächsische Ausstellung in Freck

Was im Tumult der Auswanderung zurückgelassen wurde

30 Jahre lang sammelte Elisabeta Rosenauer siebenbürgisch-sächsische Haushaltsgegenstände.
Foto: Brukenthalpalais Freck

Hermannstadt – Eine Ausstellung wertvoller siebenbürgisch-sächsischer Haushaltsgegenstände zeigt das Brukenthalpalais in Freck/Avrig seit dem 25. Juni. Zu bewundern sind mehr als 1.000 Möbelstücke, Töpferwaren oder verschiedene bestickte Textilien, die im Verlauf von 30 Jahren gesammelt wurden, von welchen die meisten von ihren Besitzern im Tumult der Auswanderungswelle nach 1989 zurückgelassen wurden. „Ich freue mich, all diese Gegenstände so schön ausgestellt zu sehen. Es gibt mir das Gefühl, dass die ganze Arbeit der vergangenen Jahre nicht vergebens war. Ich hoffe, dass möglichst viele Besucher die Ausstellungsräume betreten und die siebenbürgisch-sächsische Kultur kennenlernen werden“, so Elisabeta Rosenauer, die Besitzerin der Sammlung. Die Exponate können unter der Woche zwischen 12 und 20 Uhr und am Wochenende zwischen 10 und 21 Uhr besichtigt werden. Der Eintritt kostet für Erwachsene 10 Lei, Kinder bezahlen den halben Preis.

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