USR-Kandidat kritisiert Regierungsmaßnahmen

Temeswar (ADZ) – Der USR-PLUS-Kandidat für das Temeswarer Bürgermeisteramt, Dominic Fritz, hat am Freitag die PNL-Regierung für die chaotischen Zustände im Zusammenhang mit der Ausrufung des Alarmzustands stark kritisiert. Man befinde sich nicht im Alarmzustand, sondern in einem Zustand der Verunsicherung, nachdem man in der Nacht von Donnerstag auf Freitag beschlossen habe, dass sowohl Behörden, als auch Unternehmen bei Einlass in geschlossenen Räumen die Temperatur der Bürger messen müssen. In erster Linie frage er sich, wie die Regierungsexperten auf den Maximalwert von 37,3 Grad gekommen seien. Zwar sei er weder Arzt, noch Jurist, um entscheiden zu können, ob die Messung der Körpertemperatur Sinn habe und sich im Rahmen des gesetzlich Möglichen befinde, doch es wäre zu hoffen gewesen, dass man die Bevölkerung nicht mit solchen um Mitternacht beschlossenen Maßnahmen überrascht. Jedenfalls sei unklar ob Tausende Kleingeschäfte, Bäckereien, Friseursalons, Bankfilialen, Institutionen und Behörden über genügend digitale Fieberthermometer verfügen und ob deren Personal damit auch umgehen kann.

In zweiter Linie stelle er sich die Frage, warum der Maßnahmenkatalog in einem unübersichtlichen, verunsichernden Anhang an den Beschluss des Nationalen Komitees für Katastrophenschutz veröffentlicht werden muss. Der allgemeine Eindruck sei jener, dass die Regierung überfordert sei und Maßnahmen zusammenflicke, ohne dass darüber eingehend beraten wurde. Die Bürger blieben verunsichert zurück während die Krisenstäbe der Regierung weitere Beschlüsse verabschieden, ohne jedweden Bezug zur Realität, sagte USR-Kandidat Fritz.
 

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