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„Uszoda“ könnte abgerissen werden

Umstritten: Freibadsanierung war Wahlversprechen des Bürgermeisters

Infolge der Zentralpark-Sanierung könnte das 1926 erbaute und seit Jahren nicht mehr funktionstüchtige Freibad „Uszoda“ abgeschafft werden. Eine Petition gegen dieses Vorhaben kreist im Internet.
Foto: Zoltán Pázmány

Temeswar – Da, wo heute die ehemalige Sportanlage, die sogenannte „Uszoda“ (ung. Schwimmbad) steht, könnte sich künftig eine Grünfläche erstrecken. Der Temeswarer Bürgermeister Nicolae Robu hatte unlängst angekündigt, dass er es nicht ausschließe, das seit Jahren dem Verfall überlassene Freibad infolge der Zentralpark-Sanierung abzureißen. Dies sorgte für Empörung bei manch einem Alt-Temeswarer. Eine Petition, um das Vorhaben zu stoppen, wurde sofort initiiert. Der Revolutionär Corneliu Vaida rief diese Petition ins Leben und wies darauf hin, dass durch das Abschaffen des Uszoda auch ein Teil der Stadtgeschichte verloren ginge. Über 360 Menschen unterzeichneten bisher diese Petition.
„Wir müssen uns die Frage stellen, ob diese Umkleidekabinen, Toiletten und Schwimmbecken wirklich ein Aushängeschild für Temeswar sind“, sagte der Bürgermeister. Nicolae Robus Initiative ist umso überraschender, zumal gerade die Sanierung des Uszoda-Freibads eines seiner Wahlversprechen im Wahlkampf 2016 gewesen ist. Damals wurde Robu mit 42.000 Stimmen zum Bürgermeister von Temeswar wiedergewählt. Unterschriften werden zurzeit auch gegen den geplanten Bau eines musikalischen Lichterbrunnens im Botanischen Park gesammelt.


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