Erasmus Büchercafe

MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Über Carmen Sylva im Schillerhaus

„Ich wollte die Wahrheit finden, da nahm mich das Leiden bei der Hand und sagte: ‘Komm mit mir, ich werde dich zur Wahrheit führen, aber du musst dich nicht vor dem Wege fürchten’“. Besonnen klingt die weibliche Stimme und ein zahlreiches Publikum vertieft sich verzaubert in die innere Welt der Königin Elisabeth von Rumänien. Beschrieben werden Momentaufnahmen aus verschiedenen Lebensetappen der Monarchin, die auf diese Weise vergegenwärtigt...

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Heimatfotos

Mein Freund Werner ist wie ich in Reschitza geboren und aufgewachsen und wohnt seit Anfang der 80er Jahre in Baden-Baden. Gestern Abend gegen 23 Uhr postete Werner bei Facebook ein Fotoalbum mit 32 Fotos aus Reschitza. Man klickt auf ein Foto, und dann folgt das nächste Foto, und so spaziert man durch das Reschitza von heute, das Werner nach langer Abwesenheit letzte Woche wieder besuchte und dabei diese Fotos schoss, die man sich jetzt anschauen...

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WORT ZUM SONNTAG: Die große Herausforderung

„Jesus Christus spricht: ‘Ich versichere euch: Was ihr für einen meiner geringsten Brüder oder für eine meiner geringsten Schwestern getan habt, das habt ihr für mich getan.’“Matthäusevangelium 25, 40Liebe Leserinnen und Leser!Der französische Schriftsteller Michel Houellebecq bringt es auf den Punkt, was wahrscheinlich auch andere schon seit Jahren erkannt haben: Europa steht vor grundlegenden Veränderungen. In seinem neuesten Buch...

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Neue Impulse für grenzüberschreitende Kooperation

Das vor Kurzem von der EU-Kommission angenommene grenzüberschreitende Programm Interreg-IPA für die Zeitspanne 2014-2020 visiert den Umweltschutz in den Grenzregionen zwischen Rumänien und Serbien an. Das Programm bezieht sich auf ein Gebiet, das sich im Zentrum dieser europäischen Makroregion, der Donauregion, befindet. Bekanntlich deckt der Lauf der Donau mehr als die Hälfte der Staatsgrenze zwischen den beiden Ländern. Das Programm ist ein...

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„Ein bisschen Volksseele der anderen in sich aufnehmen“

Stellen Sie sich vor, man sagt „Griechenland“ - und niemand denkt an Politik. Man sagt “Roma” - und niemand meint “Integrationsprobleme”. Auch die Türken und Tataren sind herzlich willkommen in der ehemaligen Festung der Sachsen. Alte und junge Menschen aller Ethnien fassen einander plötzlich an den Händen und tanzen ausgelassen im Kreis. Utopie? Eine schöne Illusion? Von wegen! Vier Tage lang erleben wir eine Welt ohne Grenzen: Innere Mauern...

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Ein Erfolg im Kampf gegen Jugendarbeitslosigkeit

Seit mehreren Jahren bemüht sich Rumänien, auf Initiative der deutschsprachigen Wirtschaftsklubs in unserem Land das duale Berufsausbildungssystem nach deutschem Vorbild zu übernehmen, um akute Ausbildungsdefizite sowie Defizite der schulisch-professionellen Lehrpläne auszuschalten und letztendlich beruflich solide ausgebildete Arbeitnehmer in ausreichender Zahl auf dem Arbeitsmarkt zu haben – bzw. dass sich die Unternehmen diese selber möglichst...

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Die Rolle der Donauschwaben 1868 - 1948 im rumänischen und serbischen Banat

Donauschwaben nennt man jene Deutschen, die im 18. Jahrhundert von der Habsburger Monarchie an der mittleren Donau, im damaligen Südungarn angesiedelt wurden. Der Name „Donauschwaben“ wurde erst in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts geprägt, hat sich dann aber als Sammelbezeichnung für diese Auslandsdeutschen durchgesetzt. Zu den Donauschwaben gehören die Banater und die Sathmarer Schwaben, die Donauschwaben aus dem einstigen Jugoslawien...

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Siemens in Rumänien

Als der Leutnant der preußischen Armee, Erfinder und aufstrebende Unternehmer Werner Siemens 1847 die Telegraphen Bau-Anstalt von Siemens&Halske mit seinem Partner, dem Mechaniker Johann Georg Halske, in Berlin gründete, war das wohl ein Glücksfall der Zusammenarbeit in der Technikgeschichte. Der experimentierlustige, fachkundige Siemens und Halske, der Pragmatiker, der gerne die großen Ideen Siemens’ in nutzbare Geräte integrierte, ergänzten...

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Ordnung, Fleiß und Ehrlichkeit haben sich auf alle Gemeindebewohner übertragen

Mihai Dişor (58) nimmt sein viertes Mandat als Bürgermeister von Honigberg/Hărman, dieser stattlichen Burzenländer Gemeinde, wahr. Er ist immer wieder in der Mitte der noch da verbliebenen sächsischen Gemeinschaft anzutreffen, aber nicht nur dann, wenn es um Festlichkeiten geht, sondern er unterstützt diese Gemeinschaft auch in ihren laufenden Anliegen. Heuer fand das vierte Begegnungsfest der Honigberger von hier und aus dem Ausland statt, zu...

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Die Oberschwaben und ihr „Buki-Haus“ im Sathmarer Land

Schon wieder ist es passiert: Stumm zeigt Heini, eine Frau Anfang 20, auf das, was mal ein Fenster war: Die Scheibe zerbrochen, der morsche Rahmen angeknackst. „War dein Mann schon wieder da? Und hat er die Scheibe eingeschlagen?“ fragt Heidi Haller. Heini nickt wortlos; ein Hauch von Ängstlichkeit huscht über ihr hübsches, schmales Gesicht. „Immer wieder dasselbe: Obwohl er Hausverbot hat, kommt Heinis Mann immer wieder zurück – und schlägt zu!“...

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