Erasmus Büchercafe

MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

WORT ZUM SONNTAG: Gottes Wort berührt und setzt in Bewegung

Apg. 16, 9-16: „Und Paulus sah eine Erscheinung bei Nacht: Ein Mann aus Mazedonien stand da und bat ihn: Komm herüber nach Mazedonien und hilf uns! Als er aber die Erscheinung gesehen hatte, da suchten wir sogleich, nach Mazedonien zu reisen, gewiss, dass uns Gott dahin berufen hatte, ihnen das Evangelium zu predigen.Da fuhren wir von Troas ab und kamen geradewegs nach Samothrake, am nächsten Tag nach Neapolis und von da nach Philippi, das ist...

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Umgestaltung der Innenstadt und zahlreiche Sanierungen in Großwardein

Am 25. Dezember 2015 hätten die Arbeiten an der Neugestaltung des Hauptplatzes von Großwardein/Oradea abgeschlossen werden müssen, doch ein Monat später wird noch eifrig gearbeitet. Der Sockel der Mihai-Viteazu-Statue wird gerade erneuert und auch an den Rändern der Piaţa Unirii, wie der Platz auf Rumänisch heißt, müssen noch Pflastersteine gelegt werden. Im Großen und Ganzen sind die Arbeiten jedoch fertig und der Platz kann sich sehen lassen....

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„Man kann ja nicht auf der Bühne weinen“

„Didldidldam, didldidldam, didldidldam“, diktiert der Mann im Rollkragenpullover energisch den Takt. Dann schnellt sein Zeigefinger in die Höhe: „Habt ihr das verstanden?“ Aufmerksame Augenpaare heften sich an seine schneeweißen Hände. Die Partie wird schneller und kraftvoller wiederholt, der Maestro nickt zufrieden. „Das klappt heute besser als gestern“, lobt er in perfektem Rumänisch – seiner Muttersprache, die er über 65 Jahre lang kaum mehr...

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Unschuldig schuldig gestempelt

17 Jahre lang war sie seine Kollegin gewesen, bekennt Mariana Duliu, Direktorin des Kulturhauses „Friedrich Schiller“ in Bukarest. Doch dass auch er, der Bukarester Architekt Jean Schafhütl, zu den nach dem Zweiten Weltkrieg in die UdSSR deportierten Rumäniendeutschen gehörte, davon hatte sie lange Jahre keine Ahnung gehabt. Wie viele andere, denn Schafhütl hatte diesen Lebensabschnitt nie erwähnt. Warum auch? Es waren doch nur verlorene Jahre......

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Gemeinsames Erinnern – gemeinsames Lernen

„Vor siebzig Jahren ereignete sich in Ungarn und in zahlreichen anderen Ländern Europas eine als Aussiedlung getarnte Deportierung.“ Der das sagte, ist Ungarns umstrittener Ministerpräsident Viktor Orbán. Er tat es am 19. Januar in seiner Festrede im Rahmen der deutschsprachigen heiligen Messe in der Pfarrkirche St. Johannes Nepomuk in Budaörs, zu Deutsch Wudersch. Die Regierung Ungarns lud zu der Gedenkveranstaltung anlässlich des Gedenktages...

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Schleuser, Autodiebe und Migranten

In vielen Bereichen verzeichnet die Temeswarer Grenzschutzdirektion höhere Werte: So sind an den Grenzübergängen um neun Prozent mehr Personen durchgereist als im Jahr zuvor und die Zahl der Fahrzeuge an den Übergängen hat ebenfalls zugenommen. Angestiegen ist auch die Zahl der Ordnungswidrigkeiten und der illegalen Machenschaften, die um acht Prozent zugelegt haben. An den Grenzübergängen des Temeswarer territorialen Grenzschutzinspektorates mit...

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„Die Poesie ist eine sehr stille, höchst subjektive Angelegenheit“

Für seinen Band „mit schwalben am hut“ ist der Banater Autor und ADZ-Redakteur Balthasar Waitz mit dem Sonderpreis der Jury ausgezeichnet worden. Die Preise für die besten Bücher des Jahres 2014 wurden im Dezember 2015 von der Temeswarer Zweigstelle des Rumänischen Schriftstellerverbands verliehen. Über seinen Gedichtband wie auch über Literatur im Allgemeinen unterhielt sich Raluca Nelepcu mit dem aus Nitzkydorf/Niţchidorf stammenden...

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Kirchenburgen erzählen siebenbürgische Geschichte(n)

Von Salzburg und Großau bis Talmesch, Freck und Kerz reicht der Radius des neuen Bildbandes „Über Siebenbürgen“ aus dem Hermannstädter Schiller-Verlag. Autor Anselm Roth und Luftfotograf Ovidiu Sopa haben sich bekanntlich vorgenommen, 18 Jahre nach dem Erscheinen des Klassikers „Siebenbürgen im Flug“ des Luftfotografen Georg Gerster eine aktuelle Bestandsaufnahme aller noch existenten Kirchenburgen Siebenbürgens zu offerieren. Nach dem Auftakt...

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Elektrischer Nahverkehr bevorzugt

Es ist bei Weitem nicht alltäglich, dass eine Stadt wie Reschitza, die bis zum heutigen Tag von der Wende schwer gezeichnet ist, plötzlich mit einer Perspektive von zwei-drei Dutzend Jahren zu planen beginnt. Und doch: Nach der Bürgerumfrage vom Jahresbeginn stellte sich der als Bürgermeister agierende Vizebürgermeister Ioan Crina den Medien in der Frage der Zukunft des Nahverkehrs in dieser Ortschaft in Tallage (also lang gezogene...

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Horizontkrankheit und Rollatorsyndrom

Jeder setzt sich auf seine Weise mit dem Altern auseinander, und nicht nur die demografische Veränderung der Gesellschaft, die – dank oder trotz moderner Medizin – immer älter wird, zwingt uns dazu. Auch nicht der tägliche Blick in den Spiegel, der einen in sanften Dosen an ein graues Haar oder ein Lachfältchen mehr gewöhnt. Schon eher die Erkenntnis, dass die süßen kleinen Nachbarskinder ja schon wieder ganz plötzlich erwachsen geworden sind....

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