Erasmus Büchercafe

MEINUNG UND BERICHT: Nachrichtenarchiv

Erst Wort halten, dann feiern

Vergangenen Sonntag gab es auf TVR 1 statt der abendlichen Nachrichtensendung einen steif an seine Redevorlage geklammerten Senatschef Călin Popescu-Tăriceanu (ALDE), der vor halbleerem Saal (die Kameraleute versuchten, nur besetzte Stühle ins Bild zu kriegen) eine Rede hielt, die er als Eröffnungsrede zum Start der Hundertjahrfeier der Erschaffung des heutigen Rumäniens ausgab. Er sagte, dass es an der Zeit sei, übers Zentenarium offen zu reden....

[mehr]

Ein ganz anderer Arbeitsalltag

Anneliese Heltmann, geborene Hermannstädterin, Absolventin der Brukenthalschule, hat evangelische Theologie in Hermannstadt studiert, ist also Religionslehrerin. Anschließend hat sie den Studiengang zur Ausbildung deutschsprachiger Grundschullehrer der Babeş-Bolyai-Universität besucht, was ihr auch die feste Stelle am Onisifor-Ghibu-Lyzeum in Hermannstadt sicherte. Mit Anneliese Heltmann, seit dem 1. September 2016 Inspektorin, zuständig für...

[mehr]

Als es Nacht wurde in der Maramuresch

Vor dem ersten Weltkrieg gehörte die Maramuresch zu Österreich-Ungarn, danach wurde sie zwischen Rumänien und der Tschechoslowakei aufgeteilt, 1940, im Zweiten Weltkrieg, war sie von Ungarn besetzt - es war ein großes Gezerre um diesen Landstrich, schreibt Rudolph Tessler in seinem Buch „Letter to My Children“ (Brief an meine Kinder). „Meine Familie war Teil einer blühenden, spirituell reichen jüdischen Kultur“, fährt der 1926 geborene...

[mehr]

Schacht I Anina soll konserviert werden

„Das größte Freilichtmuseum für Bergbau auf dem Gebiet Rumäniens” soll um 2021 nach 36 Monaten Bauzeit in Anina eröffnet werden – wenn alles läuft wie von der Stadtleitung und den Finanzierern geplant. Vorläufig sollen bis Ende Dezember die Vorbereitungsarbeiten dazu – die sogenannte „technische Dokumentation”, die der Ausschreibung zu Grunde liegen muss – abgeschlossen werden. Den entsprechenden Finanzierungsvertrag für die Umwandlung des...

[mehr]

Quo vadis Kronstadt?

Vor gut einem Jahrzehnt hieß es noch, Kronstadt sei attraktiv für ausländische (insbesondere deutsche) Investoren, weil es dort gut ausgebildete Facharbeiter gebe, manche von ihnen mit Deutschkenntnissen. Die Zeiten haben sich geändert: Die Facharbeiter aus den inzwischen verschwundenen sozialistischen Großbetrieben haben Kronstadt verlassen oder sind in Rente gegangen; neue Berufe sind gefragt, für die sich zu wenige Arbeitnehmer ein- oder...

[mehr]

Ein Geschenk für den Temeswarer Nahverkehrsbetrieb

Verkehrslinien, Routen und Anbindungen, Wartezeiten in Echtzeit für die öffentlichen Verkehrsmittel direkt auf dem Smartphone und Smartwatch erhalten – dafür gibt es bereits seit längerer Zeit kostenlose Apps für Windows Phone und Android in Temeswar. Seit kurzer Zeit ist nun auch je eine Anwendung für iPhone und iWatch für den städtischen Nahverkehr erhältlich. Entwickelt wurden diese von einem jungen Temeswarer, der sie der Stadt schenkte....

[mehr]

Pfarrer Jürgen Henkel zum „Professor honoris causa“ ernannt

Hohe Auszeichnung für den früheren Leiter der Evangelischen Akademie Siebenbürgen (EAS) und langjährigen Autor der „Allgemeinen Deutschen Zeitung für Rumänien“, Pfarrer Dr. Jürgen Henkel: Die renommierte Babeş-Bolyai-Universität Klausenburg hat den bayerischen Theologen aus Selb auf Vorschlag der Orthodoxen Theologischen Fakultät jüngst zum „Professor honoris causa“ ernannt. Henkel gehört damit künftig ehrenamtlich zum Lehrkörper der Universität....

[mehr]

WORT ZUM SONNTAG: „Seid auch ihr bereit!“

Wochenspruch für den Ewigkeitssonntag: „Lasst eure Hüften umgürtet sein und eure Lichter brennen“  (Lukas 12,35)Liebe Leserinnen und Leser,am kommenden Sonntag feiern wir den Ewigkeitssonntag und bedenken als Christen unser im Licht der Ewigkeit Gottes. Obwohl das Kirchenjahr mit diesem Sonntag zu Ende geht, sind unsere Blicke ganz auf die Zukunft, welche Gott uns bereitet, ausgerichtet. Auch der Wochenspruch hilft uns dabei: „Lasst eure Hüften...

[mehr]

Zukunft: „Bleiben oder gehen?“

„Bleiben oder gehen?“ ist eine Frage, die junge Menschen überall auf der Welt beschäftigt. Bei der vorpommerschen Band „Feine Sahne Fischfilet“ heißt es: „Ich krieg hier langsam Angst allein zu sein. Ich kann euch gut versteh’n. Habt ihr Angst vorm in die Zukunft sehen? Was bleibt, wenn immer nur die Guten gehen?“ In Mecklenburg und Vorpommern stellt sich die Frage der Auswanderung aus wirtschaftlichen Gründen ebenso wie in Rumänien. Schon vor...

[mehr]

Die kleinen großen Helfer

Seit der Erfindung des Smartphones sind auch die damit verbundenen Anwendungen oder Apps kaum noch aus dem täglichen Leben wegzudenken. Sei es für längere oder kürzere Autofahrten, es stehen einem zig Routenplaner zur Verfügung. Jungen Müttern stehen Apps zur Seite, welche ihnen die natürliche Entwicklung ihrer Kinder näherbringen und praktische Tipps zur Kinderpflege vermitteln, rundum fast alles, was einem der Familien- oder der Kinderarzt...

[mehr]
Seite 1 von 5
cffviseu
Kanton Aargau