Astrid Fodor - primarul Sibiului

Asiaten-Festival in Temeswar

Badminton-Turnier: Malaysia entscheidet vier von fünf Endspielen

Das Internationale Romanian-Badminton-Turnier, das größte dieser Art in Rumänien, fand zwischen dem 17. und dem 20. März in der Constantin-Jude-Sporthalle in Temeswar statt. Sportler aus über 30 Ländern kamen bei diesem Turnier zusammen, um für eine Qualifikation bei den Olympischen Spielen in Rio zu kämpfen. Im Endspiel des gemischten Doppels standen sich zwei Teams aus Malaysia gegenüber. Sie waren nicht als Favoriten ins Turnier gekommen und waren dann auch die einzigen Vertreter ihres Landes in dieser Wettbewerbskategorie. Beide setzten sich mindestens ein Mal durch einen Dreisatzsieg durch, um das Finale zu erreichen. Wong Fai Yin und  Shevon Jemie Lai, die besseren Platzierten in der Weltrangliste, gewannen mit einem 2:0 das Finale gegen ihre  Landsleute Yen Wei Peck und Yew Sin Ong.

Trotzdem schaffte es Yew Sin Ong im zweiten Versuch, einen Pokal mitzunehmen, indem er zusammen mit Ee Yi Teo das Finale im Herrendoppel gewann. Sie schafften es, die Gewinner der letzten beiden Jahre, Zvonimir Durkinjak und Zvonimir Hoelbling, in weniger als einer halben Stunde mit 21:13, 21:9 vom Platz zu fegen. Sie waren als Nummer 4 ins Turnier gestartet, rückten aber schnell in die Favoritenrolle, gewannen letztendlich ohne Satzverlust den Titel. Im Herren-Einzel kam es zu einer kleinen Sensation: Patrick Bjerregaard aus Dänemark setzte sich bis ins Finale durch. Sein Gegner, der als Spitzenfavorit geltende Thailänder Pannawit Thongnuam, musste sich vor allem im Halbfinale abmühen, in dem er eines der längsten Spiele des Turniers absolvierte, letztendlich aber nach 75 Minuten Spielzeit einen Dreisatzsieg feiern konnte. Durchschnittlich dauert ein Spiel auf diesem Niveau zwischen 40 und 50 Minuten.

Eine weitere Sensation war das Spiel, das die Damen aus Malaysia verloren. 19:21, 15:21 unterlagen Goh Ching Yea / Peck Wei Yen gegen das englisch-holländische Doppel, Jessica Pugh / Cheryl Seinen. Obwohl das Doppel aus Malaysia den gesamten ersten Satz über in Führung lag, kamen Pugh und Seinen auf den letzten „Drücker“ zurück und gewannen den ersten Satz. Mental war das ein deutlicher Schock für die Asiatinnen, die auch den zweiten Satz abgaben. Das Damen-Einzel dauerte fast eine Stunde. Spannend war eigentlich nur der erste Satz, wo es Schlag auf Schlag ging. Die 151. der Weltrangliste, Ying Ying Lee, gewann gegen Yin Fun Lim mit 17:21, 21:13 und 21:9 in 58 Minuten.
Am Start der Romanian International waren auch sieben Vertreter Rumäniens aus verschiedenen Altersklassen. Das beste Ergebnis der Rumänen war das Erreichen der 2. Runde (Runde der letzten 16) im Mixed-Doppel.  

 

Andreas Thiel

cffviseu

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