Erasmus Büchercafe

Tourismus: Nachrichtenarchiv

Expedition auf den Spuren der Daker

Nur mühsam kriecht der schwerbeladene Geländewagen den serpentinenreichen, 2 km langen Weg vom Ort Capâlna (zwischen Sebes und dem Oasa Stausee) in Richtung Dakerfestung hoch. Als wir am angekündigten Umkehrplatz ankommen, fällt uns das Herz in die Hose: er ist viel zu schmal zum Wenden! Links klafft ein gähnender Abgrund, rechts schroffer Fels. Mit millimetergenauen Manövern schafft es George Dumitriu dann doch – naßgeschwitzt, schon vor dem...

[mehr]

Vogelperspektive übers Banat

Hör auf, ich will noch schlafen... Wie verrückt klingelt der Wecker um 5.30 Uhr. Draußen ist es noch (fast) stockdunkel. Aufstehen möchte ich nicht, aber ich muss es tun, denn ein etwas ungewöhnlicher Termin steht an. Schönheitsschlaf ist heute keiner drin. Aber was soll’s. In Eile wasche ich mir das Gesicht, trinke einen Schluck Kaffee und schwinge mich ins Auto. Um punkt 6 Uhr muss ich an der ÖMV-Tankstelle in der Arader Straße sein. Komisch...

[mehr]

Wilde Pferde und schwimmende Inseln

Auf der schmalen, gut asphaltierten Landstraße fliegen wir förmlich über die saftiggrünen Hügel. In der Dobrudscha gibt es keine brachliegenden Äcker, die Straße ist daher gesäumt von  sanft wogenden Kornfeldern, die bis zum Horizont mit leuchtendroten Mohnblumen übersät sind. Hinter Tulcea meint man, bereits das Meer zu riechen! Da und dort ragt eine durchlöcherte Sandwand auf, schillernde Bienenfresser fliegen vor den Nisthöhlen emsig ein und...

[mehr]

Ukraine - Bericht aus einer anderen Welt

In der heute ukrainischen Stadt Tschernowitz (ukr.: Tscherniwzi, rum.: Cernăuţi), die bis 1918 zu Österreich-Ungarn und in der Zwischenkriegszeit zu Rumänien gehörte, treffe ich meinen Freund Ivan „Vanja“ Onysko. Ivan ist im Moment damit beschäftigt, ein Kultur- und Reisebüro mit dem Namen „Kultour Ukraine“ aufzubauen, das sich auf Fahrradreisen spezialisiert. Er führt mich durch die Stadt, in der heute noch die architektonischen Zeugnisse aus...

[mehr]

Älteste Märtyrerkrypta in der Dobrudscha

Seit 30 Jahren gräbt Archäologe Mihai Zahariade in Murighiol in der Dobrudscha, seit dort 1981 bei einer Luftbildanalyse die Festung von Halmiris entdeckt wurde. Halmiris, das bedeutet soviel wie Salzlake, und in der Tat bauten hier schon die Daker im sechsten Jahrhundert vor Christus das kostbare Kristall ab, wie Münz- und Keramikfunde bestätigen. Im dritten Jahrhundert nach Christus ließen sich die Römer nach einer mehr oder weniger friedlichen...

[mehr]

Berlin – ein Blick von oben und unten

Berlin – eine Stadt der Freiheit, die man auf unzählige Weisen besichtigen kann. Egal, wie man sie entdeckt – zu Fuß, von oben, durch Museen oder unterirdisch – die Stadt verführt ihre Besucher. Eine Tour durch die deutsche Hauptstadt:  Spazieren auf dem bekannten Kurfürstendamm, dem Teufelsberg, durch das unterirdische Berlin, aber auch durch „die Körperwelten“ Gunther von Hagens’. Straßen werden selten zu Touristenattraktionen. Zu den...

[mehr]

Auf der Suche nach dem verlorenen Wissen

Anna Dahlström und Tommy Lennartson vom Institut für Biodiversität an der landwirtschaftlichen Universität Uppsala sind hellauf begeistert. Auf den Wiesen von Botiza und [urde{ti entdecken die beiden Forscher Blumen, die man in Schweden nur noch aus Lehrbüchern kennt! Doch selbst die Ethnologin Anamaria Iuga, die in der Maramuresch aufgewachsen ist, lernt bei diesem Projekt noch etwas Neues - zum Beispiel, dass man hier Grundstücke mit künstlich...

[mehr]

Rückkehr zu den Wurzeln des Dadaismus

„Bukarest-Zürich-Paris-Tel Aviv: Rumänische und Jüdische Avantgardisten im rumänischen Kulturraum” lautete das Thema der internationalen Konferenz, die Ende vergangener Woche in der Rumänischen Akademiebibliothek in Bukarest stattfand. Organisatoren waren die Universität Bukarest, das Goren-Goldstein Zentrum für hebräische Studien und die Rumänische Akademiebibliothek, in Kooperation mit dem Rumänischen Kulturinstitut und der Schweizer Botschaft...

[mehr]
cffviseu