Ausländische Konzerne investieren im Kreis Bihor

Rumänische Start-up-Firma soll Akkus in Großwardein herstellen

Großwardein (ADZ) - Das deutsche Unternehmen Reinert Kunststofftechnik aus dem bayerischen Bissingen soll demnächst einen seiner zwei rumänischen Standorte ausbauen und insgesamt etwa 70 neue Arbeitsplätze schaffen. Dies teilte Ende voriger Woche die Agentur für Lokalentwicklung der Stadt Großwardein/Oradea mit. Geplant ist die Errichtung einer 5500 Quadratmeter großen Werkhalle, das Investitionsvolumen beläuft sich nach Angaben der Behörde auf fünf Millionen Euro. Seit 2015 ist das Unternehmen bereits im Großwardeiner Industrie- und Gewerbegebiet an der Ausfallstraße nach Borș präsent und hat dort 150 Arbeitsplätze geschaffen. Der Kunststoffhersteller betreibt Werke in Deutschland und der Türkei und ist in Rumänien mit einer Niederlassung auch in Salonta, der zweitgrößten Stadt des Kreises Bihor, vertreten.

In der zweiten Januar-Woche hatte die Großwardeiner Behörde, die die Industrieparks der Stadt verwaltet, bekanntgegeben, dass Atnom, ein Start-Up-Unternehmen im Bereich der Herstellung von Batterien für Elektroautos und sonstige Akkumulatoren 6,6 Millionen Euro in eine Produktionsstätte im Industriegebiet Ogorului-Straße investieren wird, 4,6 Millionen Euro werden von der Europäischen Union beigesteuert. Hier sollen 40 Arbeitsplätze entstehen.

In Salonta, wo ein ungarischer Hersteller von Kunststoffen seinen Produktionsstandort aufgegeben hat, soll demnächst der italienische Riese De‘Longhi die Herstellung von Elektrogeräten aufnehmen und die entlassene Arbeiterschaft der Jász Plaszt übernehmen. Ursprünglich wollte De‘Longhi die Arbeiter überzeugen, in den Kreis Klausenburg/Cluj umzuziehen, da der italienische Konzern im Gewerbegebiet Jucu eine große Niederlassung betreibt, doch den Umzug lehnten die Arbeitnehmer ab.

 

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