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Börse schließt Monat mit Zuwächsen, Aktien geben gemischtes Bild ab

Ein Rückblick auf den Handel an der Bukarester Wertpapierbörse

Die Bukarester Börse schloss den Juni mit leichtem Optimismus, die Indizes legten in der letzten Handelswoche im Durchschnitt fast 0,5 Prozent zu. Weit über dem Durchschnitt stand der Hauptindex BET mit einem Wochengewinn von 0,78 Prozent, so viel wie der ROTX-Index ebenfalls schaffte. Mit kleinen Schritten nähert sich der Hauptindex der 9000er-Marke, der ROTX festigt seine Position jenseits der 18.000-Punkte-Marke. Der BETPlus-Index schaffte ein Plus von 0,7 Prozent. Unter dem Durchschnitt lag der Finanzwerte-Index mit einem Zuwachs von 0,27 Prozent. Der Energiewerte-Index BET-NG schloss die Woche mit einem Verlust von 0,15 Prozent.

Auf Monatssicht konnten jedoch alle Indizes zulegen. Der Durchschnitt lag bei 2,9 Prozent, der Markt übertraf diesen Wert jedoch: Der Hauptindex legte im Juni 3,8 Prozent zu. Ähnlich verhielten sich der BETPlus und der ROTX-Index. Die Finanz- und Energiewerte-Indizes jedoch lagen mit Monatsgewinnen von 1,7 beziehungsweise 1,2 Prozent weit unter dem Durchschnitt.

Die Umsätze

Nach einem durch die verkürzte Handelswoche bedingten Umsatzausfall raffte sich der Aktienumsatz in der vergangenen Woche wieder etwas auf. Gegenüber der Vorwoche lag er um 2,9 Prozent höher, ist aber mit einem Volumen von 245,3 Millionen Lei (knapp 52 Millionen Euro) immer noch bescheiden. Der durchschnittliche Tagesumsatz lag somit bei 49 Millionen Lei (10,4 Millionen Euro).
Größter Umsatzbringer war wieder die Banca Transilvania (TLV, 2,395 Lei, ISIN ROTLVAACNOR1) mit einem Anteil von 26,3 Prozent am Gesamtumsatz. In der Wochenaufstellung folgt der Fonds Proprietatea (FP, 1,07 Lei, ISIN ROFPTAACNOR5) mit einem Anteil von 14,2 Prozent. Der Stromerzeuger Electrica (EL, 11,3 Lei, ISIN ROELECACNOR5) stieg überraschend auf Platz drei auf mit einem Anteil von 8 Prozent am Wochenumsatz der rumänischen Börse. Die Banca Transilvania liegt im Monatsrückblick auf Platz 1 der umsatzstärksten Aktien, die Bank stand zweimal im vergangenen Börsenmonat an erster Stelle auf der Umsatzliste. Die Papiere legten in dieser Zeitspanne 4,8 Prozent zu. Die Papiere des Fonds Proprietatea belegten zweimal Platz 2 in den wöchentlichen Umsatzlisten, daher gebührt ihnen auch in der Monatsaufstellung der zweite Platz. Die Aktien legten auf Monatssicht 3,4 Prozent zu.

Die Aktien im Wochen- und Monatsrückblick

In der vergangenen Woche konnten das Chemiewerk Carbochim (CBC, 14,4 Lei, ISIN ROCBCHACNOR3), der Hotelbetreiber SIF Hoteluri (CAOR, 1,32 Lei, ISIN ROCAORACNOR9) und der Armaturenhersteller Arm˛tura (ARM, 0,16 Lei, ISIN ROARMAACNOR7) die höchsten Zuwächse zu ihren letzten Notierungen feiern (12,5 bis 15 Prozent). Diese aber können zeitlich weiter als der Beginn der vergangenen Woche zurückliegen, weswegen die eigentlichen Gewinner der Handelswoche andere Emittenten sind. Nämlich die, deren Kurszuwächse den Transaktionen allein der vergangenen Woche zuzurechnen sind. Der Aktienmakler BRK Financial Group (BRK, 0,081 Lei, ISIN ROBRKOACNOR0), der AKW-Betreiber Nuclearelectrica (SNN, 11,1 Lei, ISIN ROSNNEACNOR8) und die Banca Român˛ de Dezvol-tare (BRD, 12,64 Lei, ISIN ROBRDBACNOR2) waren solche Emittenten und sie durften sich über Kurszuwächse von 2,3 (BRD) und 2,7 Prozent (SNN, BRK) freuen.

Auf Monatssicht aber standen der Hotelbetreiber Turism, Hoteluri, Restaurante Marea Neagra (EFO, 0,116 Lei, ISIN ROEFRIACNOR6) mit einem Zuwachs von 17,2 Prozent und der Telekom-Anbieter DIGI Communications (DIGI, 30 Lei, ISIN NL0012294474) mit plus 18 Prozent an den ersten Stellen.

Auf Wochensicht musste der Gesundheitsdienstleister MedLife (M, 32,5 Lei, ISIN ROMEDLACNOR6) die Handelswoche kassieren, der Verlust belief sich auf 4,4 Prozent. Auf Monatssicht traf es den Flugzeugbauer IAR (IARV, 9,1 Lei, ISIN ROIARVACNOR1), dessen Aktien 13,3 Prozent an Wert einbüßten.

Devisen

Am Devisenmarkt herrschte etwas mehr Aufruhr in der vergangenen Woche. Der Euro verteuerte sich gegenüber dem rumänischen Leu um 0,25 Prozent, das ist ein Sprung gemessen an den Wochen zuvor (plus 0,01 bi 0,08 Prozent). Auf Monatssicht aber konnte sich der Leu durchsetzen, er drückte den Euro um knapp 0,3 Prozent deutlich unter die 4,75-Lei-Marke. Die europäische Gemeinschaftswährung startet bei einem Stand von 4,7351 Lei in den Juli. Der US-Dollar hingegen gab recht kräftig nach – minus 0,5 Prozent auf Wochensicht – und verlor im Juni satte 2,36 Prozent gegenüber dem Leu. Die US-amerikanische Leitwährung steht immer noch weit über der 4-Lei-Marke, Stand am gestrigen Montag: 4,1587 Lei.

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