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Eurostat: Rumäniens Verschuldungsquote geht 2017 auf 35,0 Prozent zurück – Quote in Eurozone fällt spürbar

Luxemburg/Bukarest (ADZ/dpa) - Rumänien hat im vergangenen Jahr ein Defizit von 2,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts (BIP) verzeichnet, die Verschuldungsquote (öffentlicher Schuldenstand im Verhältnis zum BIP) ging dabei entsprechend am Montag veröffentlichten Daten des europäischen Statistikamtes Eurostat von 37,4 Prozent BIP-Prozent im Jahr 2016 auf 35,0 BIP-Prozent zurück. Der Schuldenstand des Staates stieg von 284,96 Milliarden Lei im Jahr 2016 auf 300,78 Milliarden Lei 2017, gleichzeitig vergrößerte sich aber die Wirtschaftsleistung von 762,34 Milliarden Lei auf 858,33 Milliarden Lei.

In der gesamten Europäischen Union ging der Schuldenstand von 83,3 Prozent auf 81,6 Prozent zurück. Rumänien war unter den Ländern mit den niedrigsten Verschuldungsquoten, geringer waren diese in Estland (9,0 Prozent), Luxemburg (23,0 Prozent), Bulgarien (25,4 Prozent) und der Tschechischen Republik (34,6 Prozent). Die Verschuldung der 19 Euroländer zusammen lag im Jahr 2017 bei 86,7 Prozent der Wirtschaftsleistung (BIP). Das waren 2,3 Prozentpunkte weniger als im Jahr 2016. Zahlreiche Euroländer verzeichneten einen Haushaltsüberschuss, darunter Griechenland mit 0,8 Prozent der Wirtschaftsleistung. Die höchsten Defizite wiesen demgegenüber Spanien (3,1 Prozent) und Portugal (3,0 Prozent) auf.

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