Südrumänische Milchfarm baut Produktion aus

Hersteller von Molkereiprodukten mit höheren Gewinnmargen

Bukarest (ADZ) - Der Rohmilchhersteller Agroserv Măriuţa aus der Gemeinde Drăgoeşti im Kreis Ialomiţa hat 5,5 Millionen Euro in eine Fabrik für Molkereiprodukte investiert. 2,4 Mio. Euro steuerte die EU bei, für den Rest von 2,8 Mio. Euro musste das 1994 gegründete Unternehmen bei der Banca Transilvania einen Kredit aufnehmen. Vor Weihnachten soll die Fabrik ihrer Bestimmung übergeben und die Produktion aufgenommen werden. Dies teilte Betriebsleiter Adrian Ciocan der Bukarester Wirtschaftszeitung „Ziarul Financiar“ mit.

Die Verarbeitungskapazität der neuen Fabrik wird bei 72.000 Liter Rohmilch pro Tag liegen. Das Unternehmen habe sich entschieden, in eine Verarbeitungsanlage zu investieren, da ein Milchverarbeiter eine höhere Gewinnmarge als ein Farmer habe, der nur Rohmilch verkauft. „Wir wollen die Milch unserer Kühe auch verarbeiten und dadurch höhere Gewinne einfahren“, sagte Ciocan. Die Gewinnmarge einer Milchfarm liege bei etwa sieben Prozent, Hersteller von Milcherzeugnissen würden dagegen Profitraten von 10 bis 12 Prozent aufweisen. 2300 Milchkühe zählt Agroserv Măriuţa zur Zeit, bis Jahresende wird die Zahl der Tiere auf 2600 wachsen. Das Unternehmen zählt zu den größten Milchfarmen Rumäniens, zwischen 2005 und 2015 wuchs die Farm von 35 auf 1800 Kühen, der Umsatz lag 2014 bei knapp 6,3 Mio. Euro. 80 Prozent der Rohmilch wird gegenwärtig exportiert, der Rest an Molkereien in Siebenbürgen wie Olympus und Covalact verkauft. 31.000 Tonnen Milch werden bei Agroserv Măriuţa täglich gemolken.

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